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Theophysis

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In den 1860er Jahren entwarf der Zoologe Ernst Haeckel die wissenschaftliche Weltanschauung des Monismus, die er in einer Vielzahl populärwissenschaftlicher Schriften mit großem Erfolg verbreitete. Auf der Grundlage der Darwinschen Theorie rief er die Biologie zur neuen Leitwissenschaft aus und postulierte die Einheit von Natur und Kultur. Seither galt Haeckel vielen als der deutsche Darwin, der die Gottesebenbildlichkeit des Menschen sowie die Schöpfungstheologie zu Grabe getragen und so dem modernen Weltbild zum Durchbruch verholfen habe. Infolgedessen wurden die naturtheologischen und pantheistischen Züge des Monismus lange Zeit vernachlässigt. Demgegenüber formuliert Bernhard Kleeberg die These, dass gerade diese nicht-darwinistischen Elemente das monistische Denken nachdrücklich bestimmt haben. Anhand der wesentlichen Schriften Haeckels sowie an Auszügen aus seiner Korrespondenz rekonstruiert der Autor Genese und Kernaussagen des Monismus. Es wird deutlich, dass auch Haeckels Naturphilosophie letztlich im Banne romantischer und naturtheologischer Deutungsmuster steht.

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Theophysis, Bernhard Kleeberg

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Theophysis
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
324
ISBN10
3412173045
ISBN13
9783412173043
Seria
Opis
In den 1860er Jahren entwarf der Zoologe Ernst Haeckel die wissenschaftliche Weltanschauung des Monismus, die er in einer Vielzahl populärwissenschaftlicher Schriften mit großem Erfolg verbreitete. Auf der Grundlage der Darwinschen Theorie rief er die Biologie zur neuen Leitwissenschaft aus und postulierte die Einheit von Natur und Kultur. Seither galt Haeckel vielen als der deutsche Darwin, der die Gottesebenbildlichkeit des Menschen sowie die Schöpfungstheologie zu Grabe getragen und so dem modernen Weltbild zum Durchbruch verholfen habe. Infolgedessen wurden die naturtheologischen und pantheistischen Züge des Monismus lange Zeit vernachlässigt. Demgegenüber formuliert Bernhard Kleeberg die These, dass gerade diese nicht-darwinistischen Elemente das monistische Denken nachdrücklich bestimmt haben. Anhand der wesentlichen Schriften Haeckels sowie an Auszügen aus seiner Korrespondenz rekonstruiert der Autor Genese und Kernaussagen des Monismus. Es wird deutlich, dass auch Haeckels Naturphilosophie letztlich im Banne romantischer und naturtheologischer Deutungsmuster steht.