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Gesten und Gebärden

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  • 200 stron
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Oft werden Kunstwerke falsch interpretiert, wenn es um die Deutung bestimmter Hand- und Körperhaltungen geht. Welche methodischen Gesichtspunkte regelmäßig vernachlässigt werden, legt der Autor - von teils prominenten Irrtümern ausgehend - anschaulich dar. Schritt für Schritt bekommt der Leser die für die richtige Deutung notwendigen, kommunikationswissenschaftlichen Voraussetzungen an die Hand. Dabei wird nicht nur gezeigt, warum die kritisierten Bedeutungsbestimmungen unrichtig sind, stets werden Gegenvorschläge gemacht und überzeugend begründet. Die umfassende Kenntnis der einschlägigen Kunstwerke und der zeitgenössischen Quellentexte begründet die Auswahl besonders treffender Beispiele vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis 18. Jahrhundert n. Chr. Die vielfach übliche Einfühlung in den Bildgegenstand wird konsequent vermieden. Der erste Teil der Arbeit behandelt die vom dargestellten Subjekt bewusst verwandten Gesten, der zweite die Gebärden, mit denen das Subjekt seine Befindlichkeit unbewusst zum Ausdruck bringt. Diese subtilen Körperbewegungen hielt z. B. Leonardo da Vinci für den wichtigsten von den Diskursen zur Malerei behandelten Gegenstand. Im dritten Teil wird unter Einbezug der Mimik die sprachgeschichtliche Entwicklung behandelt. Sie bescherte der deutschen Sprache eine differenzierte Terminologie, die präzise zu benennen vermag, was in anderen Wissenschaftssprachen umschrieben werden muss.

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Gesten und Gebärden, Marcus Mrass

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Gesten und Gebärden
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
200
ISBN10
3795417228
ISBN13
9783795417222
Seria
Opis
Oft werden Kunstwerke falsch interpretiert, wenn es um die Deutung bestimmter Hand- und Körperhaltungen geht. Welche methodischen Gesichtspunkte regelmäßig vernachlässigt werden, legt der Autor - von teils prominenten Irrtümern ausgehend - anschaulich dar. Schritt für Schritt bekommt der Leser die für die richtige Deutung notwendigen, kommunikationswissenschaftlichen Voraussetzungen an die Hand. Dabei wird nicht nur gezeigt, warum die kritisierten Bedeutungsbestimmungen unrichtig sind, stets werden Gegenvorschläge gemacht und überzeugend begründet. Die umfassende Kenntnis der einschlägigen Kunstwerke und der zeitgenössischen Quellentexte begründet die Auswahl besonders treffender Beispiele vom 4. Jahrhundert v. Chr. bis 18. Jahrhundert n. Chr. Die vielfach übliche Einfühlung in den Bildgegenstand wird konsequent vermieden. Der erste Teil der Arbeit behandelt die vom dargestellten Subjekt bewusst verwandten Gesten, der zweite die Gebärden, mit denen das Subjekt seine Befindlichkeit unbewusst zum Ausdruck bringt. Diese subtilen Körperbewegungen hielt z. B. Leonardo da Vinci für den wichtigsten von den Diskursen zur Malerei behandelten Gegenstand. Im dritten Teil wird unter Einbezug der Mimik die sprachgeschichtliche Entwicklung behandelt. Sie bescherte der deutschen Sprache eine differenzierte Terminologie, die präzise zu benennen vermag, was in anderen Wissenschaftssprachen umschrieben werden muss.