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Das sowjetische Speziallager Nr. 4 Landsberg, Warthe

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Die erste umfassende Monographie zu einem sowjetischen Speziallager in Polen beleuchtet ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Im Gegensatz zu den Speziallagern in der ehemaligen DDR, wo Gedenkstätten und Interessenverbände entstanden, blieb das Lager in Landsberg an der Warthe (heute Gorzów Wielkopolski) weitgehend im Schatten. Nach dem Einmarsch der Roten Armee am 30. Januar 1945 wurde dort ein Sammellager für sogenannte Mobilisierte eingerichtet, die bis Ende März in die Sowjetunion transportiert wurden. Im Mai 1945 entstand an gleicher Stelle das NKWD-Speziallager Nr. 4, in dem bis zur Jahresmitte über 6000 Internierte festgehalten wurden. Die meisten von ihnen waren unmittelbar nach Kriegsende in und um Berlin verhaftet worden. Bis zur Schließung Anfang Januar 1946 durchliefen etwa 13.000 Personen das Lager, von denen ca. 2250 starben. Die verbliebenen Internierten wurden in das Speziallager Nr. 2 nach Buchenwald verlegt. Die Monographie wird durch Häftlingsbiografien, einen rekonstruierten Lagerplan, Fotografien und Dokumente ergänzt, um ein umfassendes Bild der Geschehnisse zu vermitteln. Links: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

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Das sowjetische Speziallager Nr. 4 Landsberg, Warthe, Holm Kirsten

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das sowjetische Speziallager Nr. 4 Landsberg, Warthe
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
ISBN10
389244952X
ISBN13
9783892449522
Seria
Opis
Die erste umfassende Monographie zu einem sowjetischen Speziallager in Polen beleuchtet ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Im Gegensatz zu den Speziallagern in der ehemaligen DDR, wo Gedenkstätten und Interessenverbände entstanden, blieb das Lager in Landsberg an der Warthe (heute Gorzów Wielkopolski) weitgehend im Schatten. Nach dem Einmarsch der Roten Armee am 30. Januar 1945 wurde dort ein Sammellager für sogenannte Mobilisierte eingerichtet, die bis Ende März in die Sowjetunion transportiert wurden. Im Mai 1945 entstand an gleicher Stelle das NKWD-Speziallager Nr. 4, in dem bis zur Jahresmitte über 6000 Internierte festgehalten wurden. Die meisten von ihnen waren unmittelbar nach Kriegsende in und um Berlin verhaftet worden. Bis zur Schließung Anfang Januar 1946 durchliefen etwa 13.000 Personen das Lager, von denen ca. 2250 starben. Die verbliebenen Internierten wurden in das Speziallager Nr. 2 nach Buchenwald verlegt. Die Monographie wird durch Häftlingsbiografien, einen rekonstruierten Lagerplan, Fotografien und Dokumente ergänzt, um ein umfassendes Bild der Geschehnisse zu vermitteln. Links: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.