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Mütter und Babys in psychischen Krisen

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  • 274 strony
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Pedrina präsentiert zunächst die bisherigen Erkenntnisse zu den nachgeburtlichen Prozessen der Elternschaftsentwicklung und der neu entstehenden Beziehung zum Baby. Sie analysiert umfassend die psychischen Dekompen-sationswege und deren Auswirkungen auf das Kind. Ein neuartiger Therapieansatz, die psychoanalytisch fundierte Eltern-Baby-Gruppentherapie, zeigt sich als erfolgreich für Mütter, um ihre psychische Gesundheit wiederzuerlangen und die psychische Prophylaxe der Babys zu fördern. In den letzten Jahrzehnten hat das Thema nachgeburtlicher Krisen in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Literatur an Bedeutung gewonnen. Die Häufigkeit mütterlicher Depressionen als Ausdruck solcher Krisen und deren Folgen für die kindliche Entwicklung haben zahlreiche therapeutische Ansätze inspiriert. Pedrina beschreibt ein innovatives Konzept der kombinierten Gruppentherapie für Mütter und ihre Babys, das auf Früherfassung und Frühbehandlung von Krisen abzielt, um Fehlentwicklungen vorzubeugen. Die Anwendung gruppenanalytischer Methoden in solchen Gruppen, in denen Themen und Aktivitäten weitgehend von den Teilnehmerinnen bestimmt werden, ist selten. Besonders die Reaktionen der Babys auf die Gruppendynamik sind bemerkenswert, da sie als kleine Seismographen fungieren. Die Gruppe wird somit zu einem sozialen Übungsraum für Mütter im Umgang mit den neuen Anforderungen und für Kinder in ihren ersten sozialen Erfahrungen. Eine spezif

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Mütter und Babys in psychischen Krisen, Fernanda Pedrina

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Mütter und Babys in psychischen Krisen
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
274
ISBN10
3860998188
ISBN13
9783860998182
Seria
Opis
Pedrina präsentiert zunächst die bisherigen Erkenntnisse zu den nachgeburtlichen Prozessen der Elternschaftsentwicklung und der neu entstehenden Beziehung zum Baby. Sie analysiert umfassend die psychischen Dekompen-sationswege und deren Auswirkungen auf das Kind. Ein neuartiger Therapieansatz, die psychoanalytisch fundierte Eltern-Baby-Gruppentherapie, zeigt sich als erfolgreich für Mütter, um ihre psychische Gesundheit wiederzuerlangen und die psychische Prophylaxe der Babys zu fördern. In den letzten Jahrzehnten hat das Thema nachgeburtlicher Krisen in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Literatur an Bedeutung gewonnen. Die Häufigkeit mütterlicher Depressionen als Ausdruck solcher Krisen und deren Folgen für die kindliche Entwicklung haben zahlreiche therapeutische Ansätze inspiriert. Pedrina beschreibt ein innovatives Konzept der kombinierten Gruppentherapie für Mütter und ihre Babys, das auf Früherfassung und Frühbehandlung von Krisen abzielt, um Fehlentwicklungen vorzubeugen. Die Anwendung gruppenanalytischer Methoden in solchen Gruppen, in denen Themen und Aktivitäten weitgehend von den Teilnehmerinnen bestimmt werden, ist selten. Besonders die Reaktionen der Babys auf die Gruppendynamik sind bemerkenswert, da sie als kleine Seismographen fungieren. Die Gruppe wird somit zu einem sozialen Übungsraum für Mütter im Umgang mit den neuen Anforderungen und für Kinder in ihren ersten sozialen Erfahrungen. Eine spezif