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Heimspiele und Stippvisiten

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Tatsächlich scheint einiges dafür zu sprechen, die Literatur des Ruhrgebiets mit Reportage-Literatur zu identifizieren. Besonders dann, wenn es darum geht, das Ruhrgebiet selbst zum Thema zu machen, es in seiner Wirklichkeit, seiner Realität, seinen Daten und Fakten‚ kurz: in seiner äußeren Erscheinungsweise „abzubilden“. Hier, im Ruhrgebiet kommen die „klassischen“ Eigenschaften und Vorzüge der Reportage offenbar besonders gut zur Geltung. Und die besagen etwa, dass die Reportage - wie ein Augenzeuge - aktuell aus der unmittelbaren Situation heraus berichtet und deren unverwechselbare Atmosphäre einfängt. Sie versucht dabei, die Fakten objektiv und zuverlässig, tendenz- und leidenschaftslos wiederzugeben, und ist gekennzeichnet durch ihre Nähe zur objektiven und dokumentarisch nachprüfbaren Wirklichkeit. Und dennoch kommt bei allem objektiven Anspruch (in der Theorie) als wesentliches Mittel der Darstellung die subjektive Sichtweise des Reporters (in der Praxis) hinzu. So laden die in diesem Buch zusammengestellten Reportagen, die alle ungekürzt und unverändert übernommen sind, als Dokumente der Zeit wie als literarische Erzeugnisse dazu ein, das Ruhrgebiet noch einmal kennen zu lernen.

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Heimspiele und Stippvisiten, Dirk Hallenberger

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Heimspiele und Stippvisiten
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
207
ISBN10
3922750575
ISBN13
9783922750574
Seria
Tagi
Opis
Tatsächlich scheint einiges dafür zu sprechen, die Literatur des Ruhrgebiets mit Reportage-Literatur zu identifizieren. Besonders dann, wenn es darum geht, das Ruhrgebiet selbst zum Thema zu machen, es in seiner Wirklichkeit, seiner Realität, seinen Daten und Fakten‚ kurz: in seiner äußeren Erscheinungsweise „abzubilden“. Hier, im Ruhrgebiet kommen die „klassischen“ Eigenschaften und Vorzüge der Reportage offenbar besonders gut zur Geltung. Und die besagen etwa, dass die Reportage - wie ein Augenzeuge - aktuell aus der unmittelbaren Situation heraus berichtet und deren unverwechselbare Atmosphäre einfängt. Sie versucht dabei, die Fakten objektiv und zuverlässig, tendenz- und leidenschaftslos wiederzugeben, und ist gekennzeichnet durch ihre Nähe zur objektiven und dokumentarisch nachprüfbaren Wirklichkeit. Und dennoch kommt bei allem objektiven Anspruch (in der Theorie) als wesentliches Mittel der Darstellung die subjektive Sichtweise des Reporters (in der Praxis) hinzu. So laden die in diesem Buch zusammengestellten Reportagen, die alle ungekürzt und unverändert übernommen sind, als Dokumente der Zeit wie als literarische Erzeugnisse dazu ein, das Ruhrgebiet noch einmal kennen zu lernen.