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Die Individualität des Gehirns

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Lange Zeit galten Neurobiologie und Psychoanalyse als unvereinbar. Während die Neurowissenschaft physiologische Gesetze und empirisch verifizierbare biologische Prozesse untersuchte, fokussierte sich die Psychoanalyse auf psychische Prozesse und den Einfluss von Wahrnehmungen sowie frühkindlichen Erfahrungen auf die Psyche. Jüngste Entwicklungen haben jedoch einen fruchtbaren Dialog zwischen beiden Disziplinen angestoßen, der neue theoretische Modelle hervorbringt. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Plastizität des Gehirns, das in der modernen neurobiologischen Forschung von zentraler Bedeutung ist. Aktuelle Studien zeigen, dass die neuronale Entwicklung keineswegs nach einigen Jahren abgeschlossen ist; das Gehirn bleibt ein veränderbares Organ, das jederzeit für neue Eindrücke und Erfahrungen offen ist. François Ansermet, ein Psychoanalytiker, und Pierre Magistretti, ein Neurowissenschaftler, präsentieren in klarer und anschaulicher Weise den aktuellen Stand der Forschung und schaffen die theoretischen Grundlagen für die Begegnung dieser beiden grundlegenden Disziplinen. Sie knüpfen damit an die frühen Verbindungen an, die in der Anfangszeit der Psychoanalyse, wie der Weg Sigmund Freuds zeigt, noch vorhanden waren.

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Die Individualität des Gehirns, François Ansermet

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Individualität des Gehirns
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
282
ISBN10
3518584413
ISBN13
9783518584415
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
À chacun son cerveau
Opis
Lange Zeit galten Neurobiologie und Psychoanalyse als unvereinbar. Während die Neurowissenschaft physiologische Gesetze und empirisch verifizierbare biologische Prozesse untersuchte, fokussierte sich die Psychoanalyse auf psychische Prozesse und den Einfluss von Wahrnehmungen sowie frühkindlichen Erfahrungen auf die Psyche. Jüngste Entwicklungen haben jedoch einen fruchtbaren Dialog zwischen beiden Disziplinen angestoßen, der neue theoretische Modelle hervorbringt. Im Mittelpunkt steht das Konzept der Plastizität des Gehirns, das in der modernen neurobiologischen Forschung von zentraler Bedeutung ist. Aktuelle Studien zeigen, dass die neuronale Entwicklung keineswegs nach einigen Jahren abgeschlossen ist; das Gehirn bleibt ein veränderbares Organ, das jederzeit für neue Eindrücke und Erfahrungen offen ist. François Ansermet, ein Psychoanalytiker, und Pierre Magistretti, ein Neurowissenschaftler, präsentieren in klarer und anschaulicher Weise den aktuellen Stand der Forschung und schaffen die theoretischen Grundlagen für die Begegnung dieser beiden grundlegenden Disziplinen. Sie knüpfen damit an die frühen Verbindungen an, die in der Anfangszeit der Psychoanalyse, wie der Weg Sigmund Freuds zeigt, noch vorhanden waren.