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Raubzug der Manager oder Die Zerstörung des Sozialstaats

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"Jetzt dämmert es auch den Politikern: Sie hängen am Gängelband der Manager. Ihr Aufbegehren dagegen wirkt fast hilflos und wird von der 'neoliberalen' Presse kommentiert als ein verzweifelter Rückfall in Zeiten des Klassenkampfs. Dabei hat das Bild von der Wirtschaft längst einen dramatischen Wandel erfahren. Bis vor kurzem war es nur eine Frage nach den Maßnahmen, die man ergreifen müsse, um den Anschluss an die sich immer schneller globalisierende Wirtschaft zu finden. Heute hingegen mehren sich die Stimmen, die im Blick auf den nur auf Gewinnmaximierung, Shareholder Value und Niederkonkurrieren anderer ausgerichteten neoliberalen High-Tech-Kapitalismus die (von Helmut Schmidt geprägte) Bezeichnung 'Raubtierkapitalismus' verwenden. Selbst das keineswegs klassenkämpferische Wallstreet Journal nannte kürzlich die Manager von Enron, AT& T, World Com, Tyco International, als deren Bilanzfälschungen, Kursbetrügereien und Insiderhandel an die Öffentlichkeit gelangten, schlicht Wirtschaftskriminelle. Auch ihre deutschen Kollegen sind – gelinde gesagt – 'in die Kritik geraten'."

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Raubzug der Manager oder Die Zerstörung des Sozialstaats, Jürgen Bruhn

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Raubzug der Manager oder Die Zerstörung des Sozialstaats
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
221
ISBN10
3434505954
ISBN13
9783434505952
Seria
Tagi
Biznes
Opis
"Jetzt dämmert es auch den Politikern: Sie hängen am Gängelband der Manager. Ihr Aufbegehren dagegen wirkt fast hilflos und wird von der 'neoliberalen' Presse kommentiert als ein verzweifelter Rückfall in Zeiten des Klassenkampfs. Dabei hat das Bild von der Wirtschaft längst einen dramatischen Wandel erfahren. Bis vor kurzem war es nur eine Frage nach den Maßnahmen, die man ergreifen müsse, um den Anschluss an die sich immer schneller globalisierende Wirtschaft zu finden. Heute hingegen mehren sich die Stimmen, die im Blick auf den nur auf Gewinnmaximierung, Shareholder Value und Niederkonkurrieren anderer ausgerichteten neoliberalen High-Tech-Kapitalismus die (von Helmut Schmidt geprägte) Bezeichnung 'Raubtierkapitalismus' verwenden. Selbst das keineswegs klassenkämpferische Wallstreet Journal nannte kürzlich die Manager von Enron, AT& T, World Com, Tyco International, als deren Bilanzfälschungen, Kursbetrügereien und Insiderhandel an die Öffentlichkeit gelangten, schlicht Wirtschaftskriminelle. Auch ihre deutschen Kollegen sind – gelinde gesagt – 'in die Kritik geraten'."