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Der andere Orientalismus

Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert

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Das Buch bietet erstmals eine systematische Gesamtschau der Entstehung und Gestalt dessen, was als „deutscher Orientalismus“ in der Forschung seit längerem diskutiert wird. Mit historischem Fokus auf dem frühen 19. Jahrhundert werden die literarischen, wissenschaftlichen und politischen Bedingungen skizziert, unter denen sich das deutsche Orientbild der Neuzeit konstituiert hat. Das Schlüsselwerk der Orientalismus-Forschung, Edward Saids Orientalism, erfährt dabei ein grundlegende theoretische Revision, die den analytischen Blick auf die Regeln orientalistischer Imagination frei macht. Gestützt auf eine breite Materialbasis zeigt die Studie den Paradigmenwechsel des deutschen Orientalismus um 1800 auf und zeichnet das diskursive Spielfeld nach, auf dem er sich seither bewegt. Detaillierte Einzelstudien zu Goethes West-östlichem Divan, zu Hauffs Märchen und zu orientalischen Phantasien des preußischen Hofes loten die Möglichkeitsräume orientalistischer Ästhetik aus.

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Der andere Orientalismus, Andrea Polaschegg

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der andere Orientalismus
Podtytuł
Regeln deutsch-morgenländischer Imagination im 19. Jahrhundert
Język
niemiecki
Wydawca
De Gruyter
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
613
ISBN10
3110184958
ISBN13
9783110184952
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Das Buch bietet erstmals eine systematische Gesamtschau der Entstehung und Gestalt dessen, was als „deutscher Orientalismus“ in der Forschung seit längerem diskutiert wird. Mit historischem Fokus auf dem frühen 19. Jahrhundert werden die literarischen, wissenschaftlichen und politischen Bedingungen skizziert, unter denen sich das deutsche Orientbild der Neuzeit konstituiert hat. Das Schlüsselwerk der Orientalismus-Forschung, Edward Saids Orientalism, erfährt dabei ein grundlegende theoretische Revision, die den analytischen Blick auf die Regeln orientalistischer Imagination frei macht. Gestützt auf eine breite Materialbasis zeigt die Studie den Paradigmenwechsel des deutschen Orientalismus um 1800 auf und zeichnet das diskursive Spielfeld nach, auf dem er sich seither bewegt. Detaillierte Einzelstudien zu Goethes West-östlichem Divan, zu Hauffs Märchen und zu orientalischen Phantasien des preußischen Hofes loten die Möglichkeitsräume orientalistischer Ästhetik aus.