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"Das Köpfchen voll Licht und Farben ..."

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„Schon das elektrische Licht zerstörte sehr viel vom Erlebnis des Christbaums. Vorher war Weihnachten Licht trotz Dunkelheit. Jetzt war eine einzige Glühbirne heller als zwanzig Kerzen und brannte jeden Abend.“ Solche alltäglichen Beobachtungen hat Theresia Oblasser bereits vor Jahren in einfachen Schulheften festgehalten. Aufgewachsen als ältestes von acht Geschwistern und einziges Mädchen auf einem Bergbauernhof im Salzburger Pinzgau, hat die Autorin viele Geschichten zu erzählen. Durch das „Tor der Erinnerung“ ruft sie Eindrücke und Erlebnisse aus ihrer Kinder- und Jugendzeit wach, die das Bild der ländlich-kleinbäuerlichen Lebenswelt der 1940er und 1950er Jahre bereichern. Ihre kindliche Gedankenwelt geht oft über die sichtbare Realität hinaus. Während ältere Frauen sie ermutigen, eine „tüchtige Dirn“ zu werden, fragt sich Theresia, ob sie nicht vielleicht ein von Zigeunern entführtes Kind ist. Die Habergeiß, eine Schreckgestalt ihrer Kindheit, wird zu ihrer heimlichen Verbündeten. Auch die religiösen Motive in den Bauernstuben erhalten unter ihrem kritischen Blick ein Eigenleben. Als Bäuerin auf einem Nachbarhof bleibt sie der Realität des Lebens und Arbeitens unter schwierigen Bedingungen treu. Ihre Erzählungen beleuchten die Zeit, in der der wirtschaftliche und technische Fortschritt auch die entlegensten Gegenden Österreichs erreichte und die traditionelle Selbstversorgerlandwirtschaft allmählich verdrängte.

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"Das Köpfchen voll Licht und Farben ...", Theresia Oblasser

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Das Köpfchen voll Licht und Farben ..."
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
154
ISBN10
3205774647
ISBN13
9783205774648
Seria
Tagi
Opis
„Schon das elektrische Licht zerstörte sehr viel vom Erlebnis des Christbaums. Vorher war Weihnachten Licht trotz Dunkelheit. Jetzt war eine einzige Glühbirne heller als zwanzig Kerzen und brannte jeden Abend.“ Solche alltäglichen Beobachtungen hat Theresia Oblasser bereits vor Jahren in einfachen Schulheften festgehalten. Aufgewachsen als ältestes von acht Geschwistern und einziges Mädchen auf einem Bergbauernhof im Salzburger Pinzgau, hat die Autorin viele Geschichten zu erzählen. Durch das „Tor der Erinnerung“ ruft sie Eindrücke und Erlebnisse aus ihrer Kinder- und Jugendzeit wach, die das Bild der ländlich-kleinbäuerlichen Lebenswelt der 1940er und 1950er Jahre bereichern. Ihre kindliche Gedankenwelt geht oft über die sichtbare Realität hinaus. Während ältere Frauen sie ermutigen, eine „tüchtige Dirn“ zu werden, fragt sich Theresia, ob sie nicht vielleicht ein von Zigeunern entführtes Kind ist. Die Habergeiß, eine Schreckgestalt ihrer Kindheit, wird zu ihrer heimlichen Verbündeten. Auch die religiösen Motive in den Bauernstuben erhalten unter ihrem kritischen Blick ein Eigenleben. Als Bäuerin auf einem Nachbarhof bleibt sie der Realität des Lebens und Arbeitens unter schwierigen Bedingungen treu. Ihre Erzählungen beleuchten die Zeit, in der der wirtschaftliche und technische Fortschritt auch die entlegensten Gegenden Österreichs erreichte und die traditionelle Selbstversorgerlandwirtschaft allmählich verdrängte.