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Vergebliche Hoffnung

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  • 158 stron
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Das Geschäft mit der Hoffnung ist eines der dunkelsten Kapitel der sog. Alternativmedizin. Dies verdeutlicht Michael Spöttel am Beispiel unkonventioneller Krebsheilmethoden. Ausgehend von den Fällen Hamer und Rath, die ein großes Medienecho fanden, stellt der Autor die diversen Verfahren vor, erörtert ihren ideologischen Hintergrund und die daraus abgeleiteten medizinischen Vorstellungen. Dabei zeigt sich, daß sich keine der propagierten Alternativen auf der Höhe aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse befindet und die vorgeblichen Erfolge lediglich durch anekdotische Berichte belegt sind. Darüber hinaus basieren sie häufig auf der Idee, daß es dem Menschen schade, sofern er nicht im Einklang mit „der Natur“ stehe, und daß durch derartige „Verstöße“ sogar Krankheiten wie Krebs ausgelöst werden können. Daran knüpft sich dann die (häufig mit moralischen Vorschriften verbundene) Behauptung, der Mensch könne durch seinen Lebenswandel weitgehend selbst „bestimmen“, ob er an einem schweren Leiden erkranke oder nicht. Die Erfolgsquoten der Vertreter einer „sanften“ Medizin sprechen allerdings eine klare Sprache: die geweckten Hoffnungen sind in der Regel vergeblich.

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Vergebliche Hoffnung, Michael Spöttel

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vergebliche Hoffnung
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
158
ISBN10
3865690092
ISBN13
9783865690098
Seria
Opis
Das Geschäft mit der Hoffnung ist eines der dunkelsten Kapitel der sog. Alternativmedizin. Dies verdeutlicht Michael Spöttel am Beispiel unkonventioneller Krebsheilmethoden. Ausgehend von den Fällen Hamer und Rath, die ein großes Medienecho fanden, stellt der Autor die diversen Verfahren vor, erörtert ihren ideologischen Hintergrund und die daraus abgeleiteten medizinischen Vorstellungen. Dabei zeigt sich, daß sich keine der propagierten Alternativen auf der Höhe aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse befindet und die vorgeblichen Erfolge lediglich durch anekdotische Berichte belegt sind. Darüber hinaus basieren sie häufig auf der Idee, daß es dem Menschen schade, sofern er nicht im Einklang mit „der Natur“ stehe, und daß durch derartige „Verstöße“ sogar Krankheiten wie Krebs ausgelöst werden können. Daran knüpft sich dann die (häufig mit moralischen Vorschriften verbundene) Behauptung, der Mensch könne durch seinen Lebenswandel weitgehend selbst „bestimmen“, ob er an einem schweren Leiden erkranke oder nicht. Die Erfolgsquoten der Vertreter einer „sanften“ Medizin sprechen allerdings eine klare Sprache: die geweckten Hoffnungen sind in der Regel vergeblich.