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Die antiautoritäre Revolte der 68er

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  • 314 stron
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Die Untersuchung behandelt die antiautoritäre Revolte von ihren Anfängen in der »Subversiven Aktion« über den Sozialistischen Deutschen Studentenbund und die Kommune 1 bis zur Neuen Frauenbewegung. Dabei wird die Protestbewegung in die gesellschaftlichen Auf- und Umbrüche der 1960er Jahre eingebettet und auf den Aufstieg der postindustriellen Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft zurückgeführt. Die Kulturrevolution erscheint als extreme Zuspitzung von Verhaltensformen der entstehenden Massenkonsum- und Erlebnisgesellschaft. Der Autor diskutiert zudem die Frage, ob '68 einen romantischen Rückfall, eine vorwärts weisende Modernisierung oder einen postmodernen Bruch darstellte. Deutlich wird, dass der Lebenshunger und das Streben nach subjektiver Selbstermächtigung zugleich Ausdruck einer umfassenden Weltflucht und Weltentwertung waren. Die Studie spürt somit Formen einer diesseitigen Erlösungshoffnung nach, die sich in einer Apologie der Gewalt und in dem Bemühen um eine permanente Säuberung des neuen, emanzipatorisch verstandenen Kollektivs äußerte.

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Die antiautoritäre Revolte der 68er, Simon Kießling

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die antiautoritäre Revolte der 68er
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
314
ISBN10
3412337056
ISBN13
9783412337056
Seria
Opis
Die Untersuchung behandelt die antiautoritäre Revolte von ihren Anfängen in der »Subversiven Aktion« über den Sozialistischen Deutschen Studentenbund und die Kommune 1 bis zur Neuen Frauenbewegung. Dabei wird die Protestbewegung in die gesellschaftlichen Auf- und Umbrüche der 1960er Jahre eingebettet und auf den Aufstieg der postindustriellen Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft zurückgeführt. Die Kulturrevolution erscheint als extreme Zuspitzung von Verhaltensformen der entstehenden Massenkonsum- und Erlebnisgesellschaft. Der Autor diskutiert zudem die Frage, ob '68 einen romantischen Rückfall, eine vorwärts weisende Modernisierung oder einen postmodernen Bruch darstellte. Deutlich wird, dass der Lebenshunger und das Streben nach subjektiver Selbstermächtigung zugleich Ausdruck einer umfassenden Weltflucht und Weltentwertung waren. Die Studie spürt somit Formen einer diesseitigen Erlösungshoffnung nach, die sich in einer Apologie der Gewalt und in dem Bemühen um eine permanente Säuberung des neuen, emanzipatorisch verstandenen Kollektivs äußerte.