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Strategien auswärtiger Bewußtseinspolitik

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Es geht um die Macht der Ideen in der Politik, insbesondere um die Auswärtige Bewusstseinspolitik, die darauf abzielt, Ideen und Denkansätze anderer Völker zu beeinflussen. Der Autor zeigt, dass in der Vergangenheit mit dieser Form der Außenpolitik bei geringem Kostenaufwand Erfolge erzielt wurden, die konventionelle Politiken übertrafen. Er führt Beispiele an, wie die Beeinflussung der kambodschanischen Revolution durch französische Soziologen, die Erfolge alliierter Propaganda im Ersten Weltkrieg sowie die auswärtige Bewusstseinspolitik der Wahabiten und Israels. Die Abneigung deutscher Politiker gegenüber dieser Strategie erklärt der Autor durch eine lange Tradition, Geist und Macht in der Politik zu trennen. Die deutsche Auswärtige Kulturpolitik wird als Variante der Bewusstseinspolitik beschrieben, die bisher politisch und gesellschaftlich weitgehend wirkungslos blieb. Der Autor fordert grundlegende Veränderungen in den Strukturen dieser Politik sowie der deutschen Kulturinstitute. Ein Grund für die geringe Effizienz der deutschen Auswärtigen Bewusstseinspolitik ist das Fehlen einer klaren Strategie seitens der verantwortlichen Politiker. Der Autor argumentiert, dass man aus historischen Erfahrungen eine solche Strategie entwickeln kann und unternimmt in diesem Buch den Versuch, dies zu tun.

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Strategien auswärtiger Bewußtseinspolitik, Martin Mumme

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Strategien auswärtiger Bewußtseinspolitik
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
ISBN10
3826032977
ISBN13
9783826032974
Seria
Tagi
Opis
Es geht um die Macht der Ideen in der Politik, insbesondere um die Auswärtige Bewusstseinspolitik, die darauf abzielt, Ideen und Denkansätze anderer Völker zu beeinflussen. Der Autor zeigt, dass in der Vergangenheit mit dieser Form der Außenpolitik bei geringem Kostenaufwand Erfolge erzielt wurden, die konventionelle Politiken übertrafen. Er führt Beispiele an, wie die Beeinflussung der kambodschanischen Revolution durch französische Soziologen, die Erfolge alliierter Propaganda im Ersten Weltkrieg sowie die auswärtige Bewusstseinspolitik der Wahabiten und Israels. Die Abneigung deutscher Politiker gegenüber dieser Strategie erklärt der Autor durch eine lange Tradition, Geist und Macht in der Politik zu trennen. Die deutsche Auswärtige Kulturpolitik wird als Variante der Bewusstseinspolitik beschrieben, die bisher politisch und gesellschaftlich weitgehend wirkungslos blieb. Der Autor fordert grundlegende Veränderungen in den Strukturen dieser Politik sowie der deutschen Kulturinstitute. Ein Grund für die geringe Effizienz der deutschen Auswärtigen Bewusstseinspolitik ist das Fehlen einer klaren Strategie seitens der verantwortlichen Politiker. Der Autor argumentiert, dass man aus historischen Erfahrungen eine solche Strategie entwickeln kann und unternimmt in diesem Buch den Versuch, dies zu tun.