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Meine Frau verbrachte als Kind vier Jahre in Indien, während ihr Vater dort als Ingenieur arbeitete. Nach ihrem Studium reisten wir 1993 erstmals nach Indien. Bei unserer Ankunft in Varanasi war ich schockiert von der Armut und dem hektischen Leben auf der Straße, was mich zunächst dazu brachte, sofort zurückkehren zu wollen. Doch da eine Rückreise schwierig war, blieb ich. Am nächsten Tag begann ich, am Gangesufer entlangzugehen, mit Füllfeder und Notizbuch. Ich beobachtete den Einäscherungsplatz, wo ich weniger von den Zeremonien, sondern mehr von den Tieren und der Atmosphäre umgeben war, geprägt von Trauer und Gesprächen der Angehörigen. Ein Jahr später reisten wir erneut nach Indien. Ich hatte meine Notizen von der ersten Reise dabei und arbeitete weiter an meinem Text, der schließlich 70 bis 80 Seiten umfassen sollte, was für ein Buch nicht ausreichte. Also flog ich mit meiner Frau erneut nach Indien, diesmal mit dem Ziel, weiter in Varanasi zu schreiben. Ich wollte die Stadt und ihre Einäscherungsplätze am Ganges weiter erforschen. Es ist eine Tragödie, dass Varanasi noch nicht zum Weltkulturerbe gehört, denn die Stadt verfällt zunehmend.

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Indien, Christina Schwichtenberg-Winkler

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Indien
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
219
ISBN10
3852527570
ISBN13
9783852527574
Seria
Tagi
Opis
Meine Frau verbrachte als Kind vier Jahre in Indien, während ihr Vater dort als Ingenieur arbeitete. Nach ihrem Studium reisten wir 1993 erstmals nach Indien. Bei unserer Ankunft in Varanasi war ich schockiert von der Armut und dem hektischen Leben auf der Straße, was mich zunächst dazu brachte, sofort zurückkehren zu wollen. Doch da eine Rückreise schwierig war, blieb ich. Am nächsten Tag begann ich, am Gangesufer entlangzugehen, mit Füllfeder und Notizbuch. Ich beobachtete den Einäscherungsplatz, wo ich weniger von den Zeremonien, sondern mehr von den Tieren und der Atmosphäre umgeben war, geprägt von Trauer und Gesprächen der Angehörigen. Ein Jahr später reisten wir erneut nach Indien. Ich hatte meine Notizen von der ersten Reise dabei und arbeitete weiter an meinem Text, der schließlich 70 bis 80 Seiten umfassen sollte, was für ein Buch nicht ausreichte. Also flog ich mit meiner Frau erneut nach Indien, diesmal mit dem Ziel, weiter in Varanasi zu schreiben. Ich wollte die Stadt und ihre Einäscherungsplätze am Ganges weiter erforschen. Es ist eine Tragödie, dass Varanasi noch nicht zum Weltkulturerbe gehört, denn die Stadt verfällt zunehmend.