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Black Paris

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Paris, einst das Zentrum des französischen Kolonialreichs, hat sich zur größten afrikanischen Enklave Europas entwickelt. Rund jeder fünfte Einwohner des Pariser Großraums hat afrikanische, karibische oder afroamerikanische Wurzeln. Die Stadt veranschaulicht die kulturellen und künstlerischen Prozesse der Interaktion und Métissage, die die Beziehungen zwischen Europa und Afrika sowie Afroamerika und der Karibik prägen. Das Buch beleuchtet die Entwicklung von der kolonialen Ausbeutung und der Entdeckung der „art nègre“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts über den Surrealismus, Jazz und die Négrophilie der Zwischenkriegszeit. Es behandelt das Projekt der Négritude, die Migrantenströme der 1960er und 1970er Jahre und die von ihnen geprägten Viertel bis hin zu den Diaspora-Initiativen, Geschäften und Verlagen, die Paris zu einem Zentrum afrikanischer Mode, Musik, Kunst und Literatur im 21. Jahrhundert gemacht haben. Die Publikation erscheint zur gleichnamigen Ausstellung des Iwalewa-Hauses in Bayreuth und des Museums der Weltkulturen in Frankfurt, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Mit Beiträgen von zahlreichen Autoren, darunter Kulturanthropologen und Journalisten, die sich intensiv mit den Themen Kunst und Kultur in diesem Kontext auseinandersetzen.

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Black Paris, Tobias Wendl

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Black Paris
Język
niemiecki
Wydawca
Hammer
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
432
ISBN10
3779500655
ISBN13
9783779500650
Seria
Opis
Paris, einst das Zentrum des französischen Kolonialreichs, hat sich zur größten afrikanischen Enklave Europas entwickelt. Rund jeder fünfte Einwohner des Pariser Großraums hat afrikanische, karibische oder afroamerikanische Wurzeln. Die Stadt veranschaulicht die kulturellen und künstlerischen Prozesse der Interaktion und Métissage, die die Beziehungen zwischen Europa und Afrika sowie Afroamerika und der Karibik prägen. Das Buch beleuchtet die Entwicklung von der kolonialen Ausbeutung und der Entdeckung der „art nègre“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts über den Surrealismus, Jazz und die Négrophilie der Zwischenkriegszeit. Es behandelt das Projekt der Négritude, die Migrantenströme der 1960er und 1970er Jahre und die von ihnen geprägten Viertel bis hin zu den Diaspora-Initiativen, Geschäften und Verlagen, die Paris zu einem Zentrum afrikanischer Mode, Musik, Kunst und Literatur im 21. Jahrhundert gemacht haben. Die Publikation erscheint zur gleichnamigen Ausstellung des Iwalewa-Hauses in Bayreuth und des Museums der Weltkulturen in Frankfurt, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Mit Beiträgen von zahlreichen Autoren, darunter Kulturanthropologen und Journalisten, die sich intensiv mit den Themen Kunst und Kultur in diesem Kontext auseinandersetzen.