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Kunst der Erziehung, Kunst des Lebens

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Rudolf Steiner (1861-1925) hat die moderne Naturwissenschaft durch eine umfassende Wissenschaft des Übersinnlich-Geistigen ergänzt. Seine Geisteswissenschaft oder 'Anthroposophie' stellt eine einzigartige Herausforderung zur Überwindung des Materialismus dar, der als Sackgasse der Menschheitsentwicklung gilt. Diese Geisteswissenschaft ist keine bloße Theorie, sondern zeigt ihre Fruchtbarkeit in der Erneuerung verschiedener Lebensbereiche: Erziehung, Medizin, Kunst, Religion und Landwirtschaft. Sie fördert eine gesunde Dreigliederung des sozialen Organismus, in der Kultur, Rechtsleben und Wirtschaft unabhängig gestaltet werden und sich gegenseitig unterstützen können. Trotz ihrer Relevanz ist Steiner in der etablierten Kultur weitgehend unberücksichtigt geblieben. Dies könnte daran liegen, dass seine Geisteswissenschaft jeden ernsthaften Interessierten vor die Wahl zwischen Macht und Menschlichkeit, zwischen Geld und Geist stellt. In dieser Wahl liegt die innere Erfahrung der Freiheit, die jeder Mensch sucht und die gemäß der christlichen Grundbotschaft seit zweitausend Jahren allen Menschen zugänglich ist. Diese Geisteswissenschaft kann weder ein Massen- noch ein elitäres Phänomen sein; sie erfordert die individuelle Freiheit des Einzelnen, der in allen Schichten der Gesellschaft und in verschiedenen Völkern und Religionen verwurzelt sein kann.

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Kunst der Erziehung, Kunst des Lebens, Rudolf Steiner

Język
Rok wydania
2006
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Tytuł
Kunst der Erziehung, Kunst des Lebens
Język
niemiecki
Wydawca
Archiati
Rok wydania
2006
Liczba stron
149
ISBN10
3938650788
ISBN13
9783938650783
Seria
Tagi
Opis
Rudolf Steiner (1861-1925) hat die moderne Naturwissenschaft durch eine umfassende Wissenschaft des Übersinnlich-Geistigen ergänzt. Seine Geisteswissenschaft oder 'Anthroposophie' stellt eine einzigartige Herausforderung zur Überwindung des Materialismus dar, der als Sackgasse der Menschheitsentwicklung gilt. Diese Geisteswissenschaft ist keine bloße Theorie, sondern zeigt ihre Fruchtbarkeit in der Erneuerung verschiedener Lebensbereiche: Erziehung, Medizin, Kunst, Religion und Landwirtschaft. Sie fördert eine gesunde Dreigliederung des sozialen Organismus, in der Kultur, Rechtsleben und Wirtschaft unabhängig gestaltet werden und sich gegenseitig unterstützen können. Trotz ihrer Relevanz ist Steiner in der etablierten Kultur weitgehend unberücksichtigt geblieben. Dies könnte daran liegen, dass seine Geisteswissenschaft jeden ernsthaften Interessierten vor die Wahl zwischen Macht und Menschlichkeit, zwischen Geld und Geist stellt. In dieser Wahl liegt die innere Erfahrung der Freiheit, die jeder Mensch sucht und die gemäß der christlichen Grundbotschaft seit zweitausend Jahren allen Menschen zugänglich ist. Diese Geisteswissenschaft kann weder ein Massen- noch ein elitäres Phänomen sein; sie erfordert die individuelle Freiheit des Einzelnen, der in allen Schichten der Gesellschaft und in verschiedenen Völkern und Religionen verwurzelt sein kann.