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PP-Extraktionen

Eine Untersuchung zum Verhältnis von Grammatik und Pragmatik

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  • 198 stron
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In dieser Arbeit wird zum einen die Distribution der Extraktion von Präpositionalattributen beschrieben, zum anderen wird eine Theorie vorgeschlagen, die diese erklärt. Die empirische Untersuchung des Phänomens zeigt, dass Topikalisierung rein durch grammatische Prinzipien gesteuert ist und bewegungstheoretisch erfasst werden kann. Anders jedoch die Scramblingoperation: Diese wird einerseits durch den Kontext lizensiert, andererseits wird sie jedoch auch durch grammatische Prinzipien eingeschränkt. Scrambling ist entsprechend sowohl durch das satzbezogene System der Grammatikalität als auch durch das kontextbezogene System der Angemessenheit gesteuert. Diese für generative Theorien problematische Interaktion der beiden Systeme wird im Rahmen der Optimalitätstheorie auf der Basis einer Weiterentwicklung des Subhierarchiemodells von Müller (1999) erklärt. Diese Weiterentwicklung lässt einerseits zu, dass das Phänomen durch ein einheitliches Modell erfasst werden kann, andererseits aber auch, dass satzbezogene Beschränkungen von kontextbezogenen klar getrennt werden können. Damit kann die Annahme der Autonomie der Grammatikkomponente beibehalten werden. Sowohl die empirische Untersuchung des Phänomens als auch der theoretische Erklärungsvorschlag tragen zum besseren Verständnis der Interaktion grammatischer und pragmatischer Prinzipien bei.

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PP-Extraktionen, Claudia Schmellentin

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
PP-Extraktionen
Podtytuł
Eine Untersuchung zum Verhältnis von Grammatik und Pragmatik
Język
niemiecki
Wydawca
Niemeyer
Rok wydania
2006
Oprawa
twarda
Liczba stron
198
ISBN10
348430507X
ISBN13
9783484305076
Seria
Opis
In dieser Arbeit wird zum einen die Distribution der Extraktion von Präpositionalattributen beschrieben, zum anderen wird eine Theorie vorgeschlagen, die diese erklärt. Die empirische Untersuchung des Phänomens zeigt, dass Topikalisierung rein durch grammatische Prinzipien gesteuert ist und bewegungstheoretisch erfasst werden kann. Anders jedoch die Scramblingoperation: Diese wird einerseits durch den Kontext lizensiert, andererseits wird sie jedoch auch durch grammatische Prinzipien eingeschränkt. Scrambling ist entsprechend sowohl durch das satzbezogene System der Grammatikalität als auch durch das kontextbezogene System der Angemessenheit gesteuert. Diese für generative Theorien problematische Interaktion der beiden Systeme wird im Rahmen der Optimalitätstheorie auf der Basis einer Weiterentwicklung des Subhierarchiemodells von Müller (1999) erklärt. Diese Weiterentwicklung lässt einerseits zu, dass das Phänomen durch ein einheitliches Modell erfasst werden kann, andererseits aber auch, dass satzbezogene Beschränkungen von kontextbezogenen klar getrennt werden können. Damit kann die Annahme der Autonomie der Grammatikkomponente beibehalten werden. Sowohl die empirische Untersuchung des Phänomens als auch der theoretische Erklärungsvorschlag tragen zum besseren Verständnis der Interaktion grammatischer und pragmatischer Prinzipien bei.