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Tyrannei des Gelingens

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Die „Soltauer Impulse zu Sozialpolitik und Ethik“ haben seit 2004 an Bedeutung gewonnen und thematisieren den Zusammenhang von Ethik, Fachlichkeit und der wachsenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche, insbesondere im Sozial- und Gesundheitswesen. Renate Schernus und Fritz Bremer, die diese Impulse initiierten, fordern, dass das Soziale nicht primär als Belastung für die Wirtschaft betrachtet werden darf, sondern als wertvoller Bestandteil der Kultur einer Gesellschaft. Sie setzen dabei drei Schwerpunkte: den Bedarf an Raum und Zeit für Menschen, die Notwendigkeit von Sozialzeit anstelle von Bürozeit sowie die kritische Auseinandersetzung mit einseitigen Menschenbildern und der Idee der Marktkonformität. Das Buch zielt darauf ab, die gegenwärtigen verschobenen Prioritäten nicht als unvermeidlich zu akzeptieren. Es verdeutlicht, wie die „Tyrannei des Gelingens“ die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer spaltet und dass dies nicht widerspruchslos hingenommen werden sollte. Es wird betont, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Gesundheitszustand, Alter oder sozialem Status – Raum und Zeit für Beziehungen benötigen, in denen Respekt und Aufmerksamkeit eine Rolle spielen. Ein Mangel an diesen Ressourcen führt zu Ausschluss und zur Organisation ausschließender Systeme im sozialen Sektor, was durch Begriffe wie Qualitätssicherung und Kundenorientierung nicht kaschiert werden kann. Die Autoren sehen hierin Gefahren, die über f

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Tyrannei des Gelingens, Renate Schernus

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Tyrannei des Gelingens
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
ISBN10
3926200928
ISBN13
9783926200921
Seria
Opis
Die „Soltauer Impulse zu Sozialpolitik und Ethik“ haben seit 2004 an Bedeutung gewonnen und thematisieren den Zusammenhang von Ethik, Fachlichkeit und der wachsenden Ökonomisierung aller Lebensbereiche, insbesondere im Sozial- und Gesundheitswesen. Renate Schernus und Fritz Bremer, die diese Impulse initiierten, fordern, dass das Soziale nicht primär als Belastung für die Wirtschaft betrachtet werden darf, sondern als wertvoller Bestandteil der Kultur einer Gesellschaft. Sie setzen dabei drei Schwerpunkte: den Bedarf an Raum und Zeit für Menschen, die Notwendigkeit von Sozialzeit anstelle von Bürozeit sowie die kritische Auseinandersetzung mit einseitigen Menschenbildern und der Idee der Marktkonformität. Das Buch zielt darauf ab, die gegenwärtigen verschobenen Prioritäten nicht als unvermeidlich zu akzeptieren. Es verdeutlicht, wie die „Tyrannei des Gelingens“ die Gesellschaft in Gewinner und Verlierer spaltet und dass dies nicht widerspruchslos hingenommen werden sollte. Es wird betont, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Gesundheitszustand, Alter oder sozialem Status – Raum und Zeit für Beziehungen benötigen, in denen Respekt und Aufmerksamkeit eine Rolle spielen. Ein Mangel an diesen Ressourcen führt zu Ausschluss und zur Organisation ausschließender Systeme im sozialen Sektor, was durch Begriffe wie Qualitätssicherung und Kundenorientierung nicht kaschiert werden kann. Die Autoren sehen hierin Gefahren, die über f