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Kamera los

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Seit dem frühen 20. Jahrhundert beschäftigt das Fotogramm Maler, Filmer und Fotografen als Experimentierfeld zwischen Fotografie und Bildender Kunst. László Moholy-Nagy, Man Ray und Christian Schad sind die Väter dieser im Umfeld von Dadaismus und Surrealismus geborenen Technik, die Bilder durch die direkte Belichtung von lichtempfindlichen Materialien wie Film oder Fotopapier entstehen lässt; im Gegensatz zur Fotografie wird dabei keine Kamera verwendet. Nicht nur die Avantgarden schöpften aus den schier unbegrenzten Möglichkeiten des Fotogramms – der direkte Umgang mit dem bildherstellenden Vorgang und die auf Hell / Dunkel reduzierte Erscheinungsweise regte auch Künstler der nachfolgenden Generationen zu neuen Lösungen im fotografischen Prozess an. Heute werden fotogrammatische Techniken vielfach mit anderen Bildherstellungsverfahren kombiniert und erweitert. Die unmittelbar spürbare Gleichzeitigkeit des realen und des abgebildeten Gegenstandes bzw. Vorganges ist das Spezifikum und nach wie vor das große Faszinosum dieser kameralos erzeugten Bilder.

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Kamera los, Floris M. Neusüss

Język
Rok wydania
2006
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kamera los
Język
niemiecki
Rok wydania
2006
Oprawa
miękka
Liczba stron
64
ISBN10
3702505482
ISBN13
9783702505486
Seria
Opis
Seit dem frühen 20. Jahrhundert beschäftigt das Fotogramm Maler, Filmer und Fotografen als Experimentierfeld zwischen Fotografie und Bildender Kunst. László Moholy-Nagy, Man Ray und Christian Schad sind die Väter dieser im Umfeld von Dadaismus und Surrealismus geborenen Technik, die Bilder durch die direkte Belichtung von lichtempfindlichen Materialien wie Film oder Fotopapier entstehen lässt; im Gegensatz zur Fotografie wird dabei keine Kamera verwendet. Nicht nur die Avantgarden schöpften aus den schier unbegrenzten Möglichkeiten des Fotogramms – der direkte Umgang mit dem bildherstellenden Vorgang und die auf Hell / Dunkel reduzierte Erscheinungsweise regte auch Künstler der nachfolgenden Generationen zu neuen Lösungen im fotografischen Prozess an. Heute werden fotogrammatische Techniken vielfach mit anderen Bildherstellungsverfahren kombiniert und erweitert. Die unmittelbar spürbare Gleichzeitigkeit des realen und des abgebildeten Gegenstandes bzw. Vorganges ist das Spezifikum und nach wie vor das große Faszinosum dieser kameralos erzeugten Bilder.