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Die Wiener Urania

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Gegründet 1897 vom Niederösterreichischen Gewerbeverein nach dem Vorbild der Urania Berlin wurde die Wiener Urania schon bald zu einem unentbehrlichen Volksbildungsinstitut, das sich dabei stets die neuesten Errungenschaften der Technik nutzbar machte: so führte die Urania als erste in Wien den Projektionsapparat, den Stummfilm und den Tonfilm in der Erwachsenenbildung ein. Daneben bot die Urania einen anspruchsvollen Kurs- und Vortragsbetrieb an, für den namhafte Professoren, Künstler und Intellektuelle wie Albert Einstein, Thomas Mann, Thomas Masaryk, Max Planck und andere als Vortragende gewonnen werden konnten, und errichtete mit dem Observatorium die erste Volkssternwarte Österreichs. Nach dem unrühmlichen Intermezzo während der Zeit des Nationalsozialismus und der Zerstörung des Urania-Gebäudes 1944 entfaltete die Urania in den Nachkriegsjahren dann neue Aktivitäten wie das mittlerweile legendäre Urania-Puppentheater, erweiterte ihr Kursprogramm und wurde über die Jahrzehnte hinweg zum maßgeblichen Institut für Allgemeinbildung. Seit 2003 erstrahlt das nach Plänen des Architekten Dimitris Manikas generalsanierte und umgebaute Haus nun in neuem Glanz.

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Die Wiener Urania, Wilhelm Petrasch

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Wiener Urania
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
482
ISBN10
3205775627
ISBN13
9783205775621
Seria
Tagi
Opis
Gegründet 1897 vom Niederösterreichischen Gewerbeverein nach dem Vorbild der Urania Berlin wurde die Wiener Urania schon bald zu einem unentbehrlichen Volksbildungsinstitut, das sich dabei stets die neuesten Errungenschaften der Technik nutzbar machte: so führte die Urania als erste in Wien den Projektionsapparat, den Stummfilm und den Tonfilm in der Erwachsenenbildung ein. Daneben bot die Urania einen anspruchsvollen Kurs- und Vortragsbetrieb an, für den namhafte Professoren, Künstler und Intellektuelle wie Albert Einstein, Thomas Mann, Thomas Masaryk, Max Planck und andere als Vortragende gewonnen werden konnten, und errichtete mit dem Observatorium die erste Volkssternwarte Österreichs. Nach dem unrühmlichen Intermezzo während der Zeit des Nationalsozialismus und der Zerstörung des Urania-Gebäudes 1944 entfaltete die Urania in den Nachkriegsjahren dann neue Aktivitäten wie das mittlerweile legendäre Urania-Puppentheater, erweiterte ihr Kursprogramm und wurde über die Jahrzehnte hinweg zum maßgeblichen Institut für Allgemeinbildung. Seit 2003 erstrahlt das nach Plänen des Architekten Dimitris Manikas generalsanierte und umgebaute Haus nun in neuem Glanz.