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Der Prozess der Zivilisation in der Kleinstadt

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  • 290 stron
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Das Buch richtet eine bekannte Frage an einen wenig erforschten Gegenstand; es untersucht den „Prozeß der Zivilisation“ (N. Elias) in der Kleinstadt, d. h. dort, wo man ihn nicht unbedingt erwartet. Dabei geht es in seiner mikrohistorischen Verfahrensweise noch einen Schritt weiter: Es sucht den Spuren des allgemeinen Verhaltenswandels in der Frühen Neuzeit und des ihm eingeschriebenen zivilisatorischen Fortschritts anhand der exemplarischen und zugleich vorsichtig kollektivbiographisch erweiterten Geschichte einer altbayerisch-osttirolischen Traunsteiner Kaufmannsfamilie zu folgen. Indem sich die vorliegende Publikation auf die Kultur und Lebensweise der landstädtischen Kaufleute konzentriert und den Blick nur dort erweitert, wo es der Erfahrungshorizont dieser Gruppe zulässt, ermöglicht sie tiefer fokussierte Einsichten in den spannungsreichen Kleinstadtalltag der Barockzeit und legt zugleich ein bislang weitgehend unbekanntes Stück Frühgeschichte der katholischen Bürgerlichkeit im süddeutschen Raum frei.

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Der Prozess der Zivilisation in der Kleinstadt, Norbert Schindler

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Prozess der Zivilisation in der Kleinstadt
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
290
ISBN10
3205775899
ISBN13
9783205775898
Seria
Tagi
Opis
Das Buch richtet eine bekannte Frage an einen wenig erforschten Gegenstand; es untersucht den „Prozeß der Zivilisation“ (N. Elias) in der Kleinstadt, d. h. dort, wo man ihn nicht unbedingt erwartet. Dabei geht es in seiner mikrohistorischen Verfahrensweise noch einen Schritt weiter: Es sucht den Spuren des allgemeinen Verhaltenswandels in der Frühen Neuzeit und des ihm eingeschriebenen zivilisatorischen Fortschritts anhand der exemplarischen und zugleich vorsichtig kollektivbiographisch erweiterten Geschichte einer altbayerisch-osttirolischen Traunsteiner Kaufmannsfamilie zu folgen. Indem sich die vorliegende Publikation auf die Kultur und Lebensweise der landstädtischen Kaufleute konzentriert und den Blick nur dort erweitert, wo es der Erfahrungshorizont dieser Gruppe zulässt, ermöglicht sie tiefer fokussierte Einsichten in den spannungsreichen Kleinstadtalltag der Barockzeit und legt zugleich ein bislang weitgehend unbekanntes Stück Frühgeschichte der katholischen Bürgerlichkeit im süddeutschen Raum frei.