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Lesen ist Leben

Gedanken für den Tag

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Seit ich denken kann, gehört das Lesen zu meinem Leben. Das erste Aufschlagen eines Buches, sein Geruch und die Faszination der ersten Zeilen — das sind noch immer lichte Momente meiner Kindheit. Viele andere Faszinationen gab es ja nicht: Zum Sport taugte ich nicht, für das Indianerspielen war ich zu ungeschickt, und überhaupt war es nicht lustig, Außenseiter zu sein in der kleinen Welt des Dorfes. So hat es mich in die Welt der Bücher verschlagen. In Hans Christan Andersens Märchen tummeln sich viele arme, desorientierte Kinder, die von Erwachsenen ausgenutzt und gedemütigt werden. So, wie es Andersen, dem Sohn eines armen Schusters und einer Wäscherin, selbst ergangen ist. Andersen war der Erste, der nicht, wie Rousseau oder die Romantiker, Kindheit idealisiert und schön über Kinder spricht, sondern sie selbst in seiner Literatur zu Wort kommen lässt. Mit Texten von Theodor W. Adorno, Hans Christian Andersen, Heinrich Böll, Christine Busta, Albert Camus, Paul Celan, Erhart Kästner, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Johann Gottfried Herder, Ödön von Horväth, Immanuel Kant und Thomas Bernhard, Imre Kertesz, Friedrich Klopstock, Nikolaus Lenau, Lesen und Leben, Thomas Mann, Hl. Maria, Eduard Mörike, John Henry Newman, George Orwell, Tagebuch.

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Lesen ist Leben, Cornelius Hell

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Lesen ist Leben
Podtytuł
Gedanken für den Tag
Język
niemiecki
Wydawca
Wieser
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
ISBN10
3851295692
ISBN13
9783851295696
Seria
Tagi
Opis
Seit ich denken kann, gehört das Lesen zu meinem Leben. Das erste Aufschlagen eines Buches, sein Geruch und die Faszination der ersten Zeilen — das sind noch immer lichte Momente meiner Kindheit. Viele andere Faszinationen gab es ja nicht: Zum Sport taugte ich nicht, für das Indianerspielen war ich zu ungeschickt, und überhaupt war es nicht lustig, Außenseiter zu sein in der kleinen Welt des Dorfes. So hat es mich in die Welt der Bücher verschlagen. In Hans Christan Andersens Märchen tummeln sich viele arme, desorientierte Kinder, die von Erwachsenen ausgenutzt und gedemütigt werden. So, wie es Andersen, dem Sohn eines armen Schusters und einer Wäscherin, selbst ergangen ist. Andersen war der Erste, der nicht, wie Rousseau oder die Romantiker, Kindheit idealisiert und schön über Kinder spricht, sondern sie selbst in seiner Literatur zu Wort kommen lässt. Mit Texten von Theodor W. Adorno, Hans Christian Andersen, Heinrich Böll, Christine Busta, Albert Camus, Paul Celan, Erhart Kästner, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Johann Gottfried Herder, Ödön von Horväth, Immanuel Kant und Thomas Bernhard, Imre Kertesz, Friedrich Klopstock, Nikolaus Lenau, Lesen und Leben, Thomas Mann, Hl. Maria, Eduard Mörike, John Henry Newman, George Orwell, Tagebuch.