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Irdische Paradiese

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Eine prächtige Gartenanlage wurde in der Frühen Neuzeit nicht selten als 'Irdisches Paradies' bezeichnet. Reisende brachten damit ihr Erstaunen über den Reichtum von Flora und Fauna im westlichen Mittelmeerraum zum Ausdruck. 1494 /95 brachte der französische König Karl VIII. von seinem Feldzug nach Neapel den Gärtner Pacello da Marcogliano mit an die Loire. Die Gärten der dortigen Königsschlösser markieren den Anfang einer Entwicklung, die die französische Gartenkunst in der Barockzeit an die Spitze der europäischen Länder bringen sollte. Am Beispiel der Gartenanlagen der Schlösser Amboise und Blois, der Wiener Burggärten und des Prager Gartens sowie der Gärten des Pfalzgrafen Ottheinrich in Neuburg an der Donau und in Heidelberg wird die Entwicklung der höfischen Gartenkunst der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nachgezeichnet. Dabei wird die gängige These widerlegt, dass die deutsche Gartengeschichte fast ausschließlich von italienischen Gärten inspiriert worden sei.

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Irdische Paradiese, Hilda Lietzmann

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Irdische Paradiese
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
144
ISBN10
3422066756
ISBN13
9783422066755
Seria
Opis
Eine prächtige Gartenanlage wurde in der Frühen Neuzeit nicht selten als 'Irdisches Paradies' bezeichnet. Reisende brachten damit ihr Erstaunen über den Reichtum von Flora und Fauna im westlichen Mittelmeerraum zum Ausdruck. 1494 /95 brachte der französische König Karl VIII. von seinem Feldzug nach Neapel den Gärtner Pacello da Marcogliano mit an die Loire. Die Gärten der dortigen Königsschlösser markieren den Anfang einer Entwicklung, die die französische Gartenkunst in der Barockzeit an die Spitze der europäischen Länder bringen sollte. Am Beispiel der Gartenanlagen der Schlösser Amboise und Blois, der Wiener Burggärten und des Prager Gartens sowie der Gärten des Pfalzgrafen Ottheinrich in Neuburg an der Donau und in Heidelberg wird die Entwicklung der höfischen Gartenkunst der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts nachgezeichnet. Dabei wird die gängige These widerlegt, dass die deutsche Gartengeschichte fast ausschließlich von italienischen Gärten inspiriert worden sei.