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Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus

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  • 237 stron
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Unternehmungen Solidarischer Ökonomie sind ein großes kulturelles und persönliches Projekt. Sich mit anderen demokratisch zusammenzuschließen, um etwas zu unternehmen, ist ein Gegengift zur „Kultur des neuen Kapitalismus“ (Sennett) mit seinem Zwang zu ständiger Flexibilität, Mobilität und Unsicherheit. Demokratische Mitbestimmung im Arbeitsleben entspricht dem Bedürfnis nach Autonomie und sozialer Verbundenheit und kann helfen, Angst vor Entlassung und Erwerbslosigkeit zu mindern. Die Herausforderung besteht freilich darin, dass die Potenziale von Gemeinschaft und Zusammenarbeit nicht durch die typischen Nachteile wieder zerstört werden, wie z. B. undemokratisches Verhalten, Gruppendruck und -konservatismus. Gute Zusammenarbeit und Umgang mit Konflikten in den Projekten Solidarischer Ökonomie sind daher ein Feld für soziales Lernen. Dieses Buch ist aus dem größten progressiven politischen Kongress des Jahres 2006 hervorgegangen. Dort wurde die Frage gestellt „Wie wollen wir wirtschaften?“ und der bereits bestehende Sektor der Solidarischen Ökonomie sichtbar gemacht. Die AutorInnen liefern eine Fundgrube spannender Ideen und Konzepte von der „alten“ Genossenschaftsbewegung bis zu den heutigen internationalen Bewegungen selbstorganisierter ökonomischer Alternativen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, die Idee Solidarischer Ökonomie weiterzutragen und zu stärken.

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Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus, Sven Giegold

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus
Język
niemiecki
Wydawca
VSA-Verl.
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
237
ISBN10
3899652274
ISBN13
9783899652277
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Unternehmungen Solidarischer Ökonomie sind ein großes kulturelles und persönliches Projekt. Sich mit anderen demokratisch zusammenzuschließen, um etwas zu unternehmen, ist ein Gegengift zur „Kultur des neuen Kapitalismus“ (Sennett) mit seinem Zwang zu ständiger Flexibilität, Mobilität und Unsicherheit. Demokratische Mitbestimmung im Arbeitsleben entspricht dem Bedürfnis nach Autonomie und sozialer Verbundenheit und kann helfen, Angst vor Entlassung und Erwerbslosigkeit zu mindern. Die Herausforderung besteht freilich darin, dass die Potenziale von Gemeinschaft und Zusammenarbeit nicht durch die typischen Nachteile wieder zerstört werden, wie z. B. undemokratisches Verhalten, Gruppendruck und -konservatismus. Gute Zusammenarbeit und Umgang mit Konflikten in den Projekten Solidarischer Ökonomie sind daher ein Feld für soziales Lernen. Dieses Buch ist aus dem größten progressiven politischen Kongress des Jahres 2006 hervorgegangen. Dort wurde die Frage gestellt „Wie wollen wir wirtschaften?“ und der bereits bestehende Sektor der Solidarischen Ökonomie sichtbar gemacht. Die AutorInnen liefern eine Fundgrube spannender Ideen und Konzepte von der „alten“ Genossenschaftsbewegung bis zu den heutigen internationalen Bewegungen selbstorganisierter ökonomischer Alternativen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, die Idee Solidarischer Ökonomie weiterzutragen und zu stärken.