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Im Forschungslabor für fortgeschrittene Studierende wurde im Studienjahr 2005/2006 die Armutslage in Wien untersucht. Die Ergebnisse basieren hauptsächlich auf Sonderauswertungen der EU-SILC-Erhebung von Statistik Austria aus dem Jahr 2003, die auch für nationale und EU-Berichterstattung zu Armut verwendet wurden. Die statistischen Ergebnisse sind mit den Konzepten der konventionellen Berichterstattung kompatibel und wurden durch zusätzliche Recherchen und qualitative Erhebungen ergänzt. Der Bericht betrachtet Armut in Wien aus verschiedenen Perspektiven: Arbeit, Finanzen, Wohnen und Sozialpolitik, wobei besondere Aufmerksamkeit auf migrantische Armut und geschlechtsspezifische Disparitäten gelegt wird. Die Messung der Armutsgefährdung basiert auf Richtwerten des Sozialministeriums für das Haushaltseinkommen. Rund 231.000 Personen, etwa 15% der Bevölkerung in Wien, liegen unter der offiziellen Armutsgefährdungsschwelle, was ein höheres Risiko als im österreichischen Gesamtdurchschnitt darstellt. Besonders betroffen sind Arbeitslose, MigrantInnen und Kinder, wobei 27% der Knaben in armutsgefährdeten Haushalten leben, was signifikant höher ist als bei Mädchen (18%).
Zakup książki
Armutslagen in Wien, Matthias Till
- Język
- Rok wydania
- 2006
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 40,90 zł
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- Tytuł
- Armutslagen in Wien
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Matthias Till
- Wydawca
- Inst. für Soziologie
- Rok wydania
- 2006
- Oprawa
- miękka
- ISBN10
- 3901298401
- ISBN13
- 9783901298400
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Opis
- Im Forschungslabor für fortgeschrittene Studierende wurde im Studienjahr 2005/2006 die Armutslage in Wien untersucht. Die Ergebnisse basieren hauptsächlich auf Sonderauswertungen der EU-SILC-Erhebung von Statistik Austria aus dem Jahr 2003, die auch für nationale und EU-Berichterstattung zu Armut verwendet wurden. Die statistischen Ergebnisse sind mit den Konzepten der konventionellen Berichterstattung kompatibel und wurden durch zusätzliche Recherchen und qualitative Erhebungen ergänzt. Der Bericht betrachtet Armut in Wien aus verschiedenen Perspektiven: Arbeit, Finanzen, Wohnen und Sozialpolitik, wobei besondere Aufmerksamkeit auf migrantische Armut und geschlechtsspezifische Disparitäten gelegt wird. Die Messung der Armutsgefährdung basiert auf Richtwerten des Sozialministeriums für das Haushaltseinkommen. Rund 231.000 Personen, etwa 15% der Bevölkerung in Wien, liegen unter der offiziellen Armutsgefährdungsschwelle, was ein höheres Risiko als im österreichischen Gesamtdurchschnitt darstellt. Besonders betroffen sind Arbeitslose, MigrantInnen und Kinder, wobei 27% der Knaben in armutsgefährdeten Haushalten leben, was signifikant höher ist als bei Mädchen (18%).



