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Schwedisches Kinder- und Jugendtheater

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Während der 1980er Jahre wurde das schwedische Kinder- und Jugendtheater in Deutschland als ein „Modell“ wahrgenommen. Rezensenten sprachen überschwänglich von einem „Wunder“ und bezeichneten die Schweden als „Vorreiter“ in der Entwicklung des Kinder- und Jugendtheaters. Gelobt wurde besonders, dass das schwedische Theater mit der realistischen Spieltradition brach, die seit den späten 1960er Jahren in Deutschland vorherrschte. Die vorliegende Studie widmet sich den Fragen, worin der viel zitierte „Bruch“ mit der realistischen Spieltradition in Deutschland bestand, ob die Auseinandersetzung mit schwedischem Kinder- und Jugendtheater wirklich erst Mitte der 1980er Jahre begann und ob in den 1980er Jahren tatsächlich ein „Boom“ schwedischer Kindertheaterstücke einsetzte. Zunächst wird jedoch die Geschichte des deutschen und schwedischen Kinder- und Jugendtheaters seit den 1960er Jahren nachgezeichnet. Diese Betrachtungen sollen verdeutlichen, weshalb sich das schwedische Kinder- und Jugendtheater früher als das deutsche von der realistischen Spieltradition in der Folge der „68er Bewegung“ abwandte und sich dem so genannten „poetischen“ Theater widmete. Dieses Theater behandelte märchenhafte Stoffe und existentielle Gefühle der Kinder wie beispielsweise Angst, Trauer oder Liebe. In den Theaterstücken ging es nicht mehr um die Darstellung einer äußeren Realität der Kinder und Jugendlichen, sondern um deren „innere“ Welten.

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Schwedisches Kinder- und Jugendtheater, Stephanie Reinbold

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Schwedisches Kinder- und Jugendtheater
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
132
ISBN10
3828892590
ISBN13
9783828892590
Seria
Tagi
Teatr
Opis
Während der 1980er Jahre wurde das schwedische Kinder- und Jugendtheater in Deutschland als ein „Modell“ wahrgenommen. Rezensenten sprachen überschwänglich von einem „Wunder“ und bezeichneten die Schweden als „Vorreiter“ in der Entwicklung des Kinder- und Jugendtheaters. Gelobt wurde besonders, dass das schwedische Theater mit der realistischen Spieltradition brach, die seit den späten 1960er Jahren in Deutschland vorherrschte. Die vorliegende Studie widmet sich den Fragen, worin der viel zitierte „Bruch“ mit der realistischen Spieltradition in Deutschland bestand, ob die Auseinandersetzung mit schwedischem Kinder- und Jugendtheater wirklich erst Mitte der 1980er Jahre begann und ob in den 1980er Jahren tatsächlich ein „Boom“ schwedischer Kindertheaterstücke einsetzte. Zunächst wird jedoch die Geschichte des deutschen und schwedischen Kinder- und Jugendtheaters seit den 1960er Jahren nachgezeichnet. Diese Betrachtungen sollen verdeutlichen, weshalb sich das schwedische Kinder- und Jugendtheater früher als das deutsche von der realistischen Spieltradition in der Folge der „68er Bewegung“ abwandte und sich dem so genannten „poetischen“ Theater widmete. Dieses Theater behandelte märchenhafte Stoffe und existentielle Gefühle der Kinder wie beispielsweise Angst, Trauer oder Liebe. In den Theaterstücken ging es nicht mehr um die Darstellung einer äußeren Realität der Kinder und Jugendlichen, sondern um deren „innere“ Welten.