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Migration als räumliche Definitionsmacht?

Beiträge zu einer neuen Geographie der Migration in Europa

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  • 321 stron
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Seit den 90er Jahren haben sich die Migrationsmuster in ganz Europa verändert, so dass es kaum mehr möglich ist, die Komplexität von Migrationsprozessen mit einem singulären theoretischen Ansatz zu erklären. Immer deutlicher wird, dass die räumlichen Dimensionen dieser Migrationsprozesse mit der Globalisierung zunehmende Bedeutung erlangt haben, zum Beispiel in Form von territorial krisenhaften Entwicklungen in Südeuropa, transnationaler Migration oder als Teil sozialräumlich fragmentierender Entwicklung. Der vorliegende Band interpretiert diese Verschiebungen in der Ausprägung und Bedeutung der räumlichen Dimension von Migration als „räumliche Definitionsmacht“ und analysiert diese am Beispiel verschiedener Teilarbeitsmärkte. Die Arbeit belegt eindrücklich, dass Migration sich gerade aufgrund ihrer „geographischen Qualität“ zu einem der Kernthemen des europäischen Einigungsprozesses entwickelt.

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Migration als räumliche Definitionsmacht?, Felicitas Hillmann

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Migration als räumliche Definitionsmacht?
Podtytuł
Beiträge zu einer neuen Geographie der Migration in Europa
Język
niemiecki
Wydawca
Steiner
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
321
ISBN10
3515089314
ISBN13
9783515089319
Seria
Opis
Seit den 90er Jahren haben sich die Migrationsmuster in ganz Europa verändert, so dass es kaum mehr möglich ist, die Komplexität von Migrationsprozessen mit einem singulären theoretischen Ansatz zu erklären. Immer deutlicher wird, dass die räumlichen Dimensionen dieser Migrationsprozesse mit der Globalisierung zunehmende Bedeutung erlangt haben, zum Beispiel in Form von territorial krisenhaften Entwicklungen in Südeuropa, transnationaler Migration oder als Teil sozialräumlich fragmentierender Entwicklung. Der vorliegende Band interpretiert diese Verschiebungen in der Ausprägung und Bedeutung der räumlichen Dimension von Migration als „räumliche Definitionsmacht“ und analysiert diese am Beispiel verschiedener Teilarbeitsmärkte. Die Arbeit belegt eindrücklich, dass Migration sich gerade aufgrund ihrer „geographischen Qualität“ zu einem der Kernthemen des europäischen Einigungsprozesses entwickelt.