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Ich weiß, was ich wert bin!

Irma Trksak - Ein Leben im Widerstand

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  • 162 strony
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Wir Kinder haben mit dem Vater die verbotene Arbeiterzeitung verbreiten geholfen, die von Otto Bauer in Brünn herausgebracht wurde. Heimlich haben wir sie in Wien verteilt. Schon früh leisteten meine Geschwister und ich Widerstandsarbeit, und in den tschechischen Schulen des Komensky-Schulvereins erhielten wir politische Bildung. Mein Vater war Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei / Tschechische Sektion. Die Ausschaltung des Parlaments und die Zerschlagung aller Parteien waren für uns Alarmzeichen, die uns zum Kampf gegen eine Diktatur aufriefen. Wir hatten jedoch nicht mit dem Ausmaß des Faschismus gerechnet, berichtet Irma Trksak. Cécile Cordon schildert Irma Trksaks persönliche Geschichte und die der tschechischen und slowakischen Minderheit in Wien von der Monarchie bis 1945. Diese Menschen, aus den Kronländern der Monarchie kommend, wurden von Armut in die Großstadt Wien getrieben, wo sie als Arbeitskräfte benötigt wurden, aber oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Trotz dieser marginalisierten Rolle stellten Tschechen und Slowaken unter dem Nationalsozialismus die größte Widerstandsgruppe in Österreich. Irma Trksak, die in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, war eine der Frauen dieser Gruppe und verbrachte ein Jahr in Einzelhaft sowie drei Jahre im Konzentrationslager Ravensbrück. Cécile Cordon beschreibt das Leben einer Frau, deren Kampf nach ihrer Rückkehr aus dem KZ noch lange nicht beendet war.

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Ich weiß, was ich wert bin!, Ce cile Cordon

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ich weiß, was ich wert bin!
Podtytuł
Irma Trksak - Ein Leben im Widerstand
Język
niemiecki
Wydawca
Mandelbaum
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
162
ISBN10
3854762348
ISBN13
9783854762348
Seria
Tagi
Opis
Wir Kinder haben mit dem Vater die verbotene Arbeiterzeitung verbreiten geholfen, die von Otto Bauer in Brünn herausgebracht wurde. Heimlich haben wir sie in Wien verteilt. Schon früh leisteten meine Geschwister und ich Widerstandsarbeit, und in den tschechischen Schulen des Komensky-Schulvereins erhielten wir politische Bildung. Mein Vater war Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei / Tschechische Sektion. Die Ausschaltung des Parlaments und die Zerschlagung aller Parteien waren für uns Alarmzeichen, die uns zum Kampf gegen eine Diktatur aufriefen. Wir hatten jedoch nicht mit dem Ausmaß des Faschismus gerechnet, berichtet Irma Trksak. Cécile Cordon schildert Irma Trksaks persönliche Geschichte und die der tschechischen und slowakischen Minderheit in Wien von der Monarchie bis 1945. Diese Menschen, aus den Kronländern der Monarchie kommend, wurden von Armut in die Großstadt Wien getrieben, wo sie als Arbeitskräfte benötigt wurden, aber oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Trotz dieser marginalisierten Rolle stellten Tschechen und Slowaken unter dem Nationalsozialismus die größte Widerstandsgruppe in Österreich. Irma Trksak, die in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, war eine der Frauen dieser Gruppe und verbrachte ein Jahr in Einzelhaft sowie drei Jahre im Konzentrationslager Ravensbrück. Cécile Cordon beschreibt das Leben einer Frau, deren Kampf nach ihrer Rückkehr aus dem KZ noch lange nicht beendet war.