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Andrea Mantegna - die Grisaillen

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  • 297 stron
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Warum verzichtete Andrea Mantegna bei einem knappen Dutzend seiner Gemälde, den Grisaille-Malereien, auf jene malerischen Qualitäten, für die er allseits so gerühmt wurde? Bewundert wurde doch gerade seine Fähigkeit, dem Betrachter Menschen, Tiere und Landschaften verblüffend lebendig vor Augen zu stellen. Doch in den Grisaillen des Quattrocento-Meisters bestimmt die Nachahmung von totem Stein und kalter Bronze die Oberfläche der Bilder, und an die Stelle komplexer perspektivischer Raumerfindungen treten Fiktionen glatter Marmorflächen, die den Blick in die Tiefe verstellen. Mehr als 500 Jahre nach Mantegnas Tod werden die Grisaillen erstmalig in einer Monografie umfassend analysiert. Ihre besondere Funktion im Spannungsfeld von sich rasant entwickelnder Antikenrezeption, Sozialgeschichte der Hofkünstler und um den Vorrang unter den Künsten streitenden Disziplinen wird erläutert. Den Ausgangspunkt bieten dabei die ikonografischen und literarischen Bildquellen aus der antiken Geschichte und dem Alten Testament; Materialikonografie sowie die damals aktuelle Diskussion um ›Historia‹ und Geschichtsschreibung öffnen – über das Werk Mantegnas hinaus – den Weg zum Verständnis dieser besonderen Gattung der Malerei.

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Andrea Mantegna - die Grisaillen, Sabine Blumenröder

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Andrea Mantegna - die Grisaillen
Język
niemiecki
Wydawca
Gebr. Mann
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
297
ISBN10
3786125589
ISBN13
9783786125587
Seria
Opis
Warum verzichtete Andrea Mantegna bei einem knappen Dutzend seiner Gemälde, den Grisaille-Malereien, auf jene malerischen Qualitäten, für die er allseits so gerühmt wurde? Bewundert wurde doch gerade seine Fähigkeit, dem Betrachter Menschen, Tiere und Landschaften verblüffend lebendig vor Augen zu stellen. Doch in den Grisaillen des Quattrocento-Meisters bestimmt die Nachahmung von totem Stein und kalter Bronze die Oberfläche der Bilder, und an die Stelle komplexer perspektivischer Raumerfindungen treten Fiktionen glatter Marmorflächen, die den Blick in die Tiefe verstellen. Mehr als 500 Jahre nach Mantegnas Tod werden die Grisaillen erstmalig in einer Monografie umfassend analysiert. Ihre besondere Funktion im Spannungsfeld von sich rasant entwickelnder Antikenrezeption, Sozialgeschichte der Hofkünstler und um den Vorrang unter den Künsten streitenden Disziplinen wird erläutert. Den Ausgangspunkt bieten dabei die ikonografischen und literarischen Bildquellen aus der antiken Geschichte und dem Alten Testament; Materialikonografie sowie die damals aktuelle Diskussion um ›Historia‹ und Geschichtsschreibung öffnen – über das Werk Mantegnas hinaus – den Weg zum Verständnis dieser besonderen Gattung der Malerei.