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Die Straßenkinder von Tres Soles

Von zerstörten Kindheiten, Selbstorganisation und einem Theater der Unterdrückten in Bolivien

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Seit zwanzig Jahren besteht in Bolivien die vom Autoren gegründete Wohngemeinschaft „Tres Soles“ für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Das Buch beleuchtet anhand von Einzelschicksalen und Anekdoten die Entstehungsgeschichte dieser Initiative. Es wird die Suche nach neuen erzieherischen Wegen in einem Land beschrieben, das von jahrhundertelanger Unterdrückung und autoritären Strukturen geprägt ist. Die weiße Minderheit hat einen Apartheid-Staat geschaffen, der die indigenen Mehrheiten von Entscheidungen ausschließt, eine Situation, die erst durch die Wahl des ersten indigenen Präsidenten, Evo Morales, herausgefordert wurde. Diese Suche nach Veränderung gestaltet sich in einem solch schwierigen Umfeld als herausfordernd und stößt auf erhebliche Widerstände. Die Gefahr, in moderne kolonialistische oder übermäßig traditionelle Verhaltensweisen zurückzufallen, ist groß. Das Ergebnis ist eine faszinierende Mischung aus indigenen Gemeinschafts- und Selbstverwaltungsmustern sowie westlichen Erziehungsmethoden, insbesondere Spiel und Theater. Diese Ansätze sollen den Kindern und Jugendlichen ein neues Bewusstsein und kritisches Denkvermögen vermitteln. Die Arbeit mit diesen Jugendlichen ist stets problematisch, und oft bleibt der Leser überrascht von den Herausforderungen, die dabei auftreten.

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Die Straßenkinder von Tres Soles, Stefan Gurtner

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Straßenkinder von Tres Soles
Podtytuł
Von zerstörten Kindheiten, Selbstorganisation und einem Theater der Unterdrückten in Bolivien
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
ISBN10
3936049793
ISBN13
9783936049794
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Seit zwanzig Jahren besteht in Bolivien die vom Autoren gegründete Wohngemeinschaft „Tres Soles“ für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Das Buch beleuchtet anhand von Einzelschicksalen und Anekdoten die Entstehungsgeschichte dieser Initiative. Es wird die Suche nach neuen erzieherischen Wegen in einem Land beschrieben, das von jahrhundertelanger Unterdrückung und autoritären Strukturen geprägt ist. Die weiße Minderheit hat einen Apartheid-Staat geschaffen, der die indigenen Mehrheiten von Entscheidungen ausschließt, eine Situation, die erst durch die Wahl des ersten indigenen Präsidenten, Evo Morales, herausgefordert wurde. Diese Suche nach Veränderung gestaltet sich in einem solch schwierigen Umfeld als herausfordernd und stößt auf erhebliche Widerstände. Die Gefahr, in moderne kolonialistische oder übermäßig traditionelle Verhaltensweisen zurückzufallen, ist groß. Das Ergebnis ist eine faszinierende Mischung aus indigenen Gemeinschafts- und Selbstverwaltungsmustern sowie westlichen Erziehungsmethoden, insbesondere Spiel und Theater. Diese Ansätze sollen den Kindern und Jugendlichen ein neues Bewusstsein und kritisches Denkvermögen vermitteln. Die Arbeit mit diesen Jugendlichen ist stets problematisch, und oft bleibt der Leser überrascht von den Herausforderungen, die dabei auftreten.