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Gartenkunst im Städtebau

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Die Geschichte der europäischen Stadt ist auch eine Geschichte städtischer Gartenkunst. Schon in der Renaissance haben große private Gärten, Plätze und Promenaden die Städte geprägt. Im Barock sind ganze Städte nach dem Muster eines Gartens entstanden, beispielsweise Karlsruhe. Im 19. Jahrhundert boten die geschleiften Wallanlagen Ansatzpunkte für Parks und Promenaden. Sie prägen noch heute Städte wie Wien, Frankfurt/Main oder Braunschweig. Mit der Industrialisierung entstanden dicht bebaute Stadtquartiere, dunkel und unhygienisch. In dieser Zeit ließen engagierte Sozialreformer unter anderem in Berlin, Magdeburg oder Leipzig die ersten Volksparks anlegen. Seitdem haben sich private und öffentliche Gärten und Parks mehr und mehr zu wichtigen Elementen des Städtebaus entwickelt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert ging diese ästhetische Dimension zunehmend verloren. Freiraumplanung verstand sich als Daseinsvorsorge, funktionale Aspekte rückten in den Vordergrund. Mit der Ausdehnung des Naturschutzes auf den besiedelten Bereich wurde diese Sichtweise noch verstärkt. So geriet die Gartenkunst als Element des Städtebaus ins Hintertreffen. Das Buch stellt die These auf, dass sie für die Lösung aktueller Stadtentwicklungsprobleme erhebliches Potenzial bietet. Gartenkunst kann Städte lebendig machen.

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Gartenkunst im Städtebau, Karin Glockmann

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Gartenkunst im Städtebau
Język
niemiecki
Wydawca
Callwey
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
112
ISBN10
3766717073
ISBN13
9783766717078
Seria
Opis
Die Geschichte der europäischen Stadt ist auch eine Geschichte städtischer Gartenkunst. Schon in der Renaissance haben große private Gärten, Plätze und Promenaden die Städte geprägt. Im Barock sind ganze Städte nach dem Muster eines Gartens entstanden, beispielsweise Karlsruhe. Im 19. Jahrhundert boten die geschleiften Wallanlagen Ansatzpunkte für Parks und Promenaden. Sie prägen noch heute Städte wie Wien, Frankfurt/Main oder Braunschweig. Mit der Industrialisierung entstanden dicht bebaute Stadtquartiere, dunkel und unhygienisch. In dieser Zeit ließen engagierte Sozialreformer unter anderem in Berlin, Magdeburg oder Leipzig die ersten Volksparks anlegen. Seitdem haben sich private und öffentliche Gärten und Parks mehr und mehr zu wichtigen Elementen des Städtebaus entwickelt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert ging diese ästhetische Dimension zunehmend verloren. Freiraumplanung verstand sich als Daseinsvorsorge, funktionale Aspekte rückten in den Vordergrund. Mit der Ausdehnung des Naturschutzes auf den besiedelten Bereich wurde diese Sichtweise noch verstärkt. So geriet die Gartenkunst als Element des Städtebaus ins Hintertreffen. Das Buch stellt die These auf, dass sie für die Lösung aktueller Stadtentwicklungsprobleme erhebliches Potenzial bietet. Gartenkunst kann Städte lebendig machen.