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Philologische Streifzüge durch die römische Dichtung

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Auf den Streifzügen durch die römische Dichtung lässt Christian Gnilka zunächst Catull, Horaz, Vergil, Phädrus, Calpurnius Siculus, Martial und Juvenal vorüberziehen, das Hauptgewicht liegt dann auf den spätrömischen Dichtern Juvencus, Claudian, Paulinus Nolanus und Prudentius. Mit den Autoren wechseln die Gesichtspunkte der Interpretation. Eine Hauptrolle spielt die Echtheitskritik, die überall aus genauer Behandlung der Texte erwächst. So wird der Fabeldichter Phädrus von unechten Epimythien befreit; die berüchtigten Doppelfassungen bei Juvencus lassen sich als Musterfälle des antiken Interpolationswesens erklären; im Prudentiustext werden unerkannte Fälschungen aufgedeckt, die bedeutende Stücke wie den Epiphaniehymnus und den sogenannten Epilogus befallen haben. Daneben rücken immer wieder grössere Probleme der Interpretation in den Gesichtskreis: Inwiefern ist Claudian als historischer Zeuge der bewegten Jahre zwischen 395 und 405 zu sehen; welche Bedeutung beansprucht Prudentius als Quelle der frühchristlichen Archäologie; wie stellt sich das Verhältnis von Antike und Christentum bei diesen Autoren dar, und wie lässt es sich in beispielhaften Fällen der Intertextualität fassen? Der Gang dieser Studien spiegelt zugleich ein Forscherleben. Etwa ein Drittel des Buches besteht aus Erstpublikationen Gnilkas, andere Aufsätze sind korrigiert, durch Zusätze und Nachträge ergänzt. Ein ausführ liches Register erschliesst das Werk.

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Philologische Streifzüge durch die römische Dichtung, Christian Gnilka

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Philologische Streifzüge durch die römische Dichtung
Język
niemiecki
Wydawca
Schwabe
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
532
ISBN10
3796524087
ISBN13
9783796524080
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Auf den Streifzügen durch die römische Dichtung lässt Christian Gnilka zunächst Catull, Horaz, Vergil, Phädrus, Calpurnius Siculus, Martial und Juvenal vorüberziehen, das Hauptgewicht liegt dann auf den spätrömischen Dichtern Juvencus, Claudian, Paulinus Nolanus und Prudentius. Mit den Autoren wechseln die Gesichtspunkte der Interpretation. Eine Hauptrolle spielt die Echtheitskritik, die überall aus genauer Behandlung der Texte erwächst. So wird der Fabeldichter Phädrus von unechten Epimythien befreit; die berüchtigten Doppelfassungen bei Juvencus lassen sich als Musterfälle des antiken Interpolationswesens erklären; im Prudentiustext werden unerkannte Fälschungen aufgedeckt, die bedeutende Stücke wie den Epiphaniehymnus und den sogenannten Epilogus befallen haben. Daneben rücken immer wieder grössere Probleme der Interpretation in den Gesichtskreis: Inwiefern ist Claudian als historischer Zeuge der bewegten Jahre zwischen 395 und 405 zu sehen; welche Bedeutung beansprucht Prudentius als Quelle der frühchristlichen Archäologie; wie stellt sich das Verhältnis von Antike und Christentum bei diesen Autoren dar, und wie lässt es sich in beispielhaften Fällen der Intertextualität fassen? Der Gang dieser Studien spiegelt zugleich ein Forscherleben. Etwa ein Drittel des Buches besteht aus Erstpublikationen Gnilkas, andere Aufsätze sind korrigiert, durch Zusätze und Nachträge ergänzt. Ein ausführ liches Register erschliesst das Werk.