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1938

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1938 – Auftakt zur Shoah in Österreich dokumentiert die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden vom „Anschluss“ im März bis zum Jahresende. Bilder, Dokumente und autobiografische Erinnerungen veranschaulichen den antisemitischen Terror und die schrittweise Entrechtung, die den Weg zu den späteren Massenmorden ebneten. Die Geschichte wird aus der Perspektive der jüdischen Bevölkerung erzählt, wobei lebensgeschichtliche Erinnerungen mit konkreten Orten und Bildmaterial verknüpft sowie durch Dokumente und wissenschaftliche Kommentare ergänzt werden. Der „Anschluss“ führte zu einer Radikalisierung der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik im gesamten Deutschen Reich, was in pogromartigen Gewaltexzessen in Wien und anderen Städten mündete. Hier implementierte Adolf Eichmann sein System der staatlichen Beraubung, Vertreibung und Erfassung der jüdischen Bevölkerung, das schließlich in die Massendeportationen mündete. Die Darstellung umfasst die Misshandlungen, Demütigungen und Plünderungen des „Anschluss“-Pogroms sowie die rasche gesellschaftliche Ausgrenzung durch „Arisierungen“, Berufsverbote und Einschränkungen der Bildung. Das Novemberpogrom stellte den vorläufigen Höhepunkt der NS-Verfolgung dar, mit dem Ziel, die jüdische Bevölkerung zu vertreiben und ihr Eigentum zu konfiszieren. Die von Eichmann im Sommer 1938 eingerichtete „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ wurde zur organisatorischen Keimzelle des Holocaust.

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1938, Dieter J. Hecht

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
1938
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
47
ISBN10
3852861659
ISBN13
9783852861654
Seria
Opis
1938 – Auftakt zur Shoah in Österreich dokumentiert die Erfahrungen von Jüdinnen und Juden vom „Anschluss“ im März bis zum Jahresende. Bilder, Dokumente und autobiografische Erinnerungen veranschaulichen den antisemitischen Terror und die schrittweise Entrechtung, die den Weg zu den späteren Massenmorden ebneten. Die Geschichte wird aus der Perspektive der jüdischen Bevölkerung erzählt, wobei lebensgeschichtliche Erinnerungen mit konkreten Orten und Bildmaterial verknüpft sowie durch Dokumente und wissenschaftliche Kommentare ergänzt werden. Der „Anschluss“ führte zu einer Radikalisierung der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik im gesamten Deutschen Reich, was in pogromartigen Gewaltexzessen in Wien und anderen Städten mündete. Hier implementierte Adolf Eichmann sein System der staatlichen Beraubung, Vertreibung und Erfassung der jüdischen Bevölkerung, das schließlich in die Massendeportationen mündete. Die Darstellung umfasst die Misshandlungen, Demütigungen und Plünderungen des „Anschluss“-Pogroms sowie die rasche gesellschaftliche Ausgrenzung durch „Arisierungen“, Berufsverbote und Einschränkungen der Bildung. Das Novemberpogrom stellte den vorläufigen Höhepunkt der NS-Verfolgung dar, mit dem Ziel, die jüdische Bevölkerung zu vertreiben und ihr Eigentum zu konfiszieren. Die von Eichmann im Sommer 1938 eingerichtete „Zentralstelle für jüdische Auswanderung“ wurde zur organisatorischen Keimzelle des Holocaust.