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Neue Entwicklungen in der Eisenbahnpolitik

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Die Autoren des vorliegenden Bandes beleuchten zentrale verkehrspolitische Fragestellungen für die zukünftige Entwicklung des Eisenbahnsektors. Eisenkopf, Hahn und Schnöbel diskutieren intermodalen Wettbewerb aus der Perspektive des Schienenverkehrs und argumentieren, dass die Marktabgrenzung auf Verkehrsmärkten oft enger ist, als allgemein angenommen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsintensität auf den Eisenbahnmärkten und die Relevanz intermodaler Wettbewerbsverzerrungen. Für eine fundierte Beurteilung der Wettbewerbssituation in Deutschland sind aussagekräftige Benchmarks notwendig, wozu Länderstudien zu Großbritannien und Schweden detaillierte Informationen liefern. Knorr analysiert die Strategien hinter verschiedenen Bahnreformprojekten und deren wesentliche ökonomische sowie verkehrspolitische Konsequenzen. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass die Bahnreform in Großbritannien wesentlich bessere Ergebnisse erzielt hat, als häufig behauptet wird. Der Band wird durch Knorrs Studie zum Liberalisierungsindex Bahn 2004 ergänzt, der im Auftrag der Deutschen Bahn AG erstellt wurde. Dieser Index wird oft als Maßstab für die Umsetzung des Wettbewerbsprinzips herangezogen, weist jedoch erhebliche Schwächen auf und ist für eine kritische Auseinandersetzung mit der Wettbewerbsproblematik im EU-Schienenverkehrssektor weitgehend ungeeignet.

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Neue Entwicklungen in der Eisenbahnpolitik, Alexander Eisenkopf

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Neue Entwicklungen in der Eisenbahnpolitik
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
ISBN10
3428126491
ISBN13
9783428126491
Seria
Tagi
Opis
Die Autoren des vorliegenden Bandes beleuchten zentrale verkehrspolitische Fragestellungen für die zukünftige Entwicklung des Eisenbahnsektors. Eisenkopf, Hahn und Schnöbel diskutieren intermodalen Wettbewerb aus der Perspektive des Schienenverkehrs und argumentieren, dass die Marktabgrenzung auf Verkehrsmärkten oft enger ist, als allgemein angenommen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsintensität auf den Eisenbahnmärkten und die Relevanz intermodaler Wettbewerbsverzerrungen. Für eine fundierte Beurteilung der Wettbewerbssituation in Deutschland sind aussagekräftige Benchmarks notwendig, wozu Länderstudien zu Großbritannien und Schweden detaillierte Informationen liefern. Knorr analysiert die Strategien hinter verschiedenen Bahnreformprojekten und deren wesentliche ökonomische sowie verkehrspolitische Konsequenzen. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass die Bahnreform in Großbritannien wesentlich bessere Ergebnisse erzielt hat, als häufig behauptet wird. Der Band wird durch Knorrs Studie zum Liberalisierungsindex Bahn 2004 ergänzt, der im Auftrag der Deutschen Bahn AG erstellt wurde. Dieser Index wird oft als Maßstab für die Umsetzung des Wettbewerbsprinzips herangezogen, weist jedoch erhebliche Schwächen auf und ist für eine kritische Auseinandersetzung mit der Wettbewerbsproblematik im EU-Schienenverkehrssektor weitgehend ungeeignet.