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Schick und schrill

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Modische Extravaganzen im Spiegel der Modegraphik – von der Illustration bis zur Karikatur – von 1800 bis heute. Das Katalogbuch dokumentiert die Fantasie beim Erfinden neuer Moden und die damit verbundenen Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen. In der englischen und französischen Graphik nehmen Modethemen vom späten 18. Jahrhundert bis ins Biedermeier breiten Raum ein. Künstler setzen modische Extravaganzen oft als Gesellschaftskritik in Szene und illustrieren die sich nach der Französischen Revolution neu definierenden Geschlechterrollen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein beschäftigt sich die Modegraphik vor allem mit der Frau, die durch Krinoline und Korsett 'gebändigt' wird, während die Mode deren gesellschaftliche Rolle bildhaft darstellt. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts rückt auch der Mann wieder in den Fokus der Mode und wird im 'Freizeitdress' zur Karikatur: Anything goes. Das Katalogbuch thematisiert Sein und Schein der Mode im Wandel der Zeiten und dokumentiert, wie sich der Mensch durch Kleidung inszeniert und präsentiert, sowie wie er wahrgenommen wird. Die Bilder verdeutlichen: Wer sich der Mode verschreibt, bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen 'schick' und 'schrill'. Für Künstler sind diese modischen Fehltritte besonders reizvoll, da sie menschliche Eitelkeiten, modische Prahlerei und den oft lächerlichen Schönheitskult satirisch beleuchten.

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Schick und schrill, Isabella Belting

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Schick und schrill
Język
niemiecki
Wydawca
Hirmer
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
288
ISBN10
3777443255
ISBN13
9783777443256
Seria
Ocena
3 z 5
Opis
Modische Extravaganzen im Spiegel der Modegraphik – von der Illustration bis zur Karikatur – von 1800 bis heute. Das Katalogbuch dokumentiert die Fantasie beim Erfinden neuer Moden und die damit verbundenen Vorstellungen, Wünsche und Hoffnungen. In der englischen und französischen Graphik nehmen Modethemen vom späten 18. Jahrhundert bis ins Biedermeier breiten Raum ein. Künstler setzen modische Extravaganzen oft als Gesellschaftskritik in Szene und illustrieren die sich nach der Französischen Revolution neu definierenden Geschlechterrollen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein beschäftigt sich die Modegraphik vor allem mit der Frau, die durch Krinoline und Korsett 'gebändigt' wird, während die Mode deren gesellschaftliche Rolle bildhaft darstellt. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts rückt auch der Mann wieder in den Fokus der Mode und wird im 'Freizeitdress' zur Karikatur: Anything goes. Das Katalogbuch thematisiert Sein und Schein der Mode im Wandel der Zeiten und dokumentiert, wie sich der Mensch durch Kleidung inszeniert und präsentiert, sowie wie er wahrgenommen wird. Die Bilder verdeutlichen: Wer sich der Mode verschreibt, bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen 'schick' und 'schrill'. Für Künstler sind diese modischen Fehltritte besonders reizvoll, da sie menschliche Eitelkeiten, modische Prahlerei und den oft lächerlichen Schönheitskult satirisch beleuchten.