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Geldware, Geld und Währung

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  • 262 strony
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Die aktuelle weltweite Kreditkrise verdeutlicht, dass der Übergang vom Kreditsystem zum Monetarsystem nicht nur ein Phänomen des 19. Jahrhunderts war. Diese als 'Kernschmelze des internationalen Finanzsystems' bezeichnete Gefahr lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Qualität des heutigen Geldes. Seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems fehlt die formelle und fixe Konvertibilität der Währungen in Gold, was verschiedene Kapitalinterpreten dazu bringt, die Notwendigkeit einer Geldware für die Konsistenz der Marx’schen Theorie zu hinterfragen. In der Auseinandersetzung mit diesen Interpretationen wird die Existenz einer Geldware als Ergebnis gesellschaftlicher Praktiken nachgewiesen, in denen Menschen unbewusst-bewusst ökonomisch-gesellschaftliche Verhältnisse schaffen. Zudem wird die Entwicklung der Geldfunktionen im Kapital und die daraus resultierenden speziellen Geldformen bis hin zum Kredit- und Bankensystem untersucht. Die Verselbständigung dieser Geldformen und ihr Bezug zur Geldware werden ebenfalls betrachtet. Schließlich wird das heutige Zentralbankgeld als Symbiose von Wertzeichen und Kreditgeld definiert. Anhand der Geldpolitik der Deutschen Bundesbank wird der Prozess dargestellt, der es Währungen ermöglicht, auch ohne formelle Goldkonvertibilität als Maß der Werte zu fungieren. Die Beiträge sollen eine Grundlage für weitere Forschungen bieten, um die Basiskategorien des Marx’schen Kapitals mit den heutigen Erscheinu

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Geldware, Geld und Währung, Ansgar Knolle-Grothusen

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Geldware, Geld und Währung
Język
niemiecki
Wydawca
Argument
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
262
ISBN10
3886193454
ISBN13
9783886193455
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Die aktuelle weltweite Kreditkrise verdeutlicht, dass der Übergang vom Kreditsystem zum Monetarsystem nicht nur ein Phänomen des 19. Jahrhunderts war. Diese als 'Kernschmelze des internationalen Finanzsystems' bezeichnete Gefahr lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die Qualität des heutigen Geldes. Seit dem Ende des Bretton-Woods-Systems fehlt die formelle und fixe Konvertibilität der Währungen in Gold, was verschiedene Kapitalinterpreten dazu bringt, die Notwendigkeit einer Geldware für die Konsistenz der Marx’schen Theorie zu hinterfragen. In der Auseinandersetzung mit diesen Interpretationen wird die Existenz einer Geldware als Ergebnis gesellschaftlicher Praktiken nachgewiesen, in denen Menschen unbewusst-bewusst ökonomisch-gesellschaftliche Verhältnisse schaffen. Zudem wird die Entwicklung der Geldfunktionen im Kapital und die daraus resultierenden speziellen Geldformen bis hin zum Kredit- und Bankensystem untersucht. Die Verselbständigung dieser Geldformen und ihr Bezug zur Geldware werden ebenfalls betrachtet. Schließlich wird das heutige Zentralbankgeld als Symbiose von Wertzeichen und Kreditgeld definiert. Anhand der Geldpolitik der Deutschen Bundesbank wird der Prozess dargestellt, der es Währungen ermöglicht, auch ohne formelle Goldkonvertibilität als Maß der Werte zu fungieren. Die Beiträge sollen eine Grundlage für weitere Forschungen bieten, um die Basiskategorien des Marx’schen Kapitals mit den heutigen Erscheinu