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Entgrenzungserleben und Entgrenzung von Arbeit

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Arbeit und Beschäftigungsformen verändern sich und verlieren ihre Grenzen, was sich zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, Arbeit und Freizeit sowie zwischen privaten und geschäftlichen Sozialbeziehungen zeigt. Die Menschen erleben diesen Verlust unterschiedlich, wobei die Art und Intensität der Bindung an die Arbeit entscheidend sind. Arbeit wird je nach individueller Bedeutung als belastend oder bereichernd wahrgenommen. Das Entgrenzungserleben ist somit von persönlichen Konstrukten abhängig und stellt einen konstruktiven Akt dar, der die Chance bietet, subjektive und objektive Wirklichkeit in einem reflexiven Prozess zu verändern. Schlüsselbegriffe wie Wahrnehmung, Selbst, soziale Bindung und Gruppe sind zentral für das Verständnis eines sozialpsychologischen Entgrenzungsbegriffs. Der reflexive Akteur agiert als Wissenschaftler und Konstrukteur seiner Identität. Das Entgrenzungserleben in Arbeitsorganisationen findet im Spannungsfeld subjektbezogener und gesellschaftlicher Determinanten statt, wobei Wirklichkeitskonstruktionen auf individueller, sozialer und organisationaler Ebene unterschiedlich ausgeprägt sind. Ein Blick auf organisationale „Grenzkontrolle“ zeigt, wie Systemgrenzen und Hierarchien den Wandel von Organisationen beeinflussen. Theorien der Arbeits- und Organisationspsychologie, wie die Handlungsregulationstheorie, erhalten eine neue Lesart, die zu einer Differenzierung des Entgrenzungsbegriffs führt und kritisch

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Entgrenzungserleben und Entgrenzung von Arbeit, Just Mields

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Entgrenzungserleben und Entgrenzung von Arbeit
Język
niemiecki
Wydawca
Kovač
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
255
ISBN10
3830041381
ISBN13
9783830041382
Seria
Opis
Arbeit und Beschäftigungsformen verändern sich und verlieren ihre Grenzen, was sich zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, Arbeit und Freizeit sowie zwischen privaten und geschäftlichen Sozialbeziehungen zeigt. Die Menschen erleben diesen Verlust unterschiedlich, wobei die Art und Intensität der Bindung an die Arbeit entscheidend sind. Arbeit wird je nach individueller Bedeutung als belastend oder bereichernd wahrgenommen. Das Entgrenzungserleben ist somit von persönlichen Konstrukten abhängig und stellt einen konstruktiven Akt dar, der die Chance bietet, subjektive und objektive Wirklichkeit in einem reflexiven Prozess zu verändern. Schlüsselbegriffe wie Wahrnehmung, Selbst, soziale Bindung und Gruppe sind zentral für das Verständnis eines sozialpsychologischen Entgrenzungsbegriffs. Der reflexive Akteur agiert als Wissenschaftler und Konstrukteur seiner Identität. Das Entgrenzungserleben in Arbeitsorganisationen findet im Spannungsfeld subjektbezogener und gesellschaftlicher Determinanten statt, wobei Wirklichkeitskonstruktionen auf individueller, sozialer und organisationaler Ebene unterschiedlich ausgeprägt sind. Ein Blick auf organisationale „Grenzkontrolle“ zeigt, wie Systemgrenzen und Hierarchien den Wandel von Organisationen beeinflussen. Theorien der Arbeits- und Organisationspsychologie, wie die Handlungsregulationstheorie, erhalten eine neue Lesart, die zu einer Differenzierung des Entgrenzungsbegriffs führt und kritisch