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Alexius Meinong und Guido Adler

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Geschichts- und Lebensbilder werden im allgemeinen von Historikern aufgrund verschiedenartiger Quellen entworfen. In seltenen FÄllen Übernehmen es jene, die Geschichte machen, selbst, Über Jahrzehnte ihr Leben und ihre Zeit zu dokumentieren. Die weitgehend erhaltene Korrespondenz zwischen dem Philosophen Alexius Meinong (1853-1920) und dem Musikwissenschaftler Guido Adler (1855-1941) ist ein solcher GlÜcksfall. Sie spiegelt die Lebensgeschichte der beiden Freunde im Kontext der Gesamtgeschichte. Der umfangreiche Briefwechsel ist aber weit mehr als eine eindrucksvolle Schilderung des bloß persÖnlichen Werdeganges von Meinong und Adler. Denn hier wird ein faszinierendes Kapitel UniversitÄts- und Wissenschaftsgeschichte aufgeschlagen. Private und politische Intrigen, philosophische SchulenkÄmpfe, Berufungsdebatten, wie sie aus Akten- und Archivmaterial unvergleichlich weniger lebendig hervorgehen, erscheinen ebenso thematisiert wie wissenschaftliche Fragen. Denn eine StÜtze der Freundschaft war das große Interesse, welches die beiden dem Fach des anderen entgegenbrachten - Vorbedingung fÜr ein erfolgreiches Streben nach InterdisziplinaritÄt.

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Alexius Meinong und Guido Adler, Alexius Meinong

Język
Rok wydania
1995
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Alexius Meinong und Guido Adler
Język
niemiecki
Wydawca
Rodopi
Rok wydania
1995
Oprawa
miękka
ISBN10
9051838670
ISBN13
9789051838671
Seria
Tagi
Opis
Geschichts- und Lebensbilder werden im allgemeinen von Historikern aufgrund verschiedenartiger Quellen entworfen. In seltenen FÄllen Übernehmen es jene, die Geschichte machen, selbst, Über Jahrzehnte ihr Leben und ihre Zeit zu dokumentieren. Die weitgehend erhaltene Korrespondenz zwischen dem Philosophen Alexius Meinong (1853-1920) und dem Musikwissenschaftler Guido Adler (1855-1941) ist ein solcher GlÜcksfall. Sie spiegelt die Lebensgeschichte der beiden Freunde im Kontext der Gesamtgeschichte. Der umfangreiche Briefwechsel ist aber weit mehr als eine eindrucksvolle Schilderung des bloß persÖnlichen Werdeganges von Meinong und Adler. Denn hier wird ein faszinierendes Kapitel UniversitÄts- und Wissenschaftsgeschichte aufgeschlagen. Private und politische Intrigen, philosophische SchulenkÄmpfe, Berufungsdebatten, wie sie aus Akten- und Archivmaterial unvergleichlich weniger lebendig hervorgehen, erscheinen ebenso thematisiert wie wissenschaftliche Fragen. Denn eine StÜtze der Freundschaft war das große Interesse, welches die beiden dem Fach des anderen entgegenbrachten - Vorbedingung fÜr ein erfolgreiches Streben nach InterdisziplinaritÄt.