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Das ordentliche Leben der Marlen Haushofer

Ein Essay

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Marlen Haushofers Frauengestalten in ihren Romanen und Erzählungen sind alle autobiographisch gefärbt, von ihr „abgespaltene Persönlichkeiten“, die sich mosaikartig zu einer Figur zusammenfügen. Es sind, wie die Autorin selbst, Frauen der Nachkriegsgeneration, dem Wiederaufbau und dem beruflichen Erfolg des Mannes verpflichtet. Sie sind eingebunden in einen zeitlichen Kontext der 1950 er und 1960 er Jahre mit ihren Zwängen und moralischen Tugendvorstellungen. Sie bewegen sich zwischen Rollenanpassung, Aufopferung, zeitweisem Widerstand und Resignation. Sie versuchen mittels Ordnungsstrategien eine Orientierung in ihr Leben zu bringen. Diese Versuche sind letztlich zum Scheitern verurteilt.Marlen Haushofer ist - wie es aus diesem Essay hervorgeht - nicht die einzige ihrer Generation, die diese verzweifelten Versuche unternimmt. Sie ist eine unbestechliche Chronistin ihrer Zeit, in klarer Sprache beschreibt sie die Brüchigkeit bürgerlicher Fassaden, entlarvt scheinbare Idyllen harmonischen Zusammenlebens.Marlene Krisper ist Marlen Haushofer noch persönlich begegnet und fühlt sich als Angehörige der sogenannten Nachkriegsgeneration aufgrund vieler Parallelitäten als Marlens Anverwandte.

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Das ordentliche Leben der Marlen Haushofer, Marlene Krisper

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
30,19 zł

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3,8
Bardzo dobra
5 Ocena

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Tytuł
Das ordentliche Leben der Marlen Haushofer
Podtytuł
Ein Essay
Język
niemiecki
Wydawca
Ennsthaler
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
78
ISBN10
3850688348
ISBN13
9783850688345
Seria
Tagi
Ocena
3,8 z 5
Opis
Marlen Haushofers Frauengestalten in ihren Romanen und Erzählungen sind alle autobiographisch gefärbt, von ihr „abgespaltene Persönlichkeiten“, die sich mosaikartig zu einer Figur zusammenfügen. Es sind, wie die Autorin selbst, Frauen der Nachkriegsgeneration, dem Wiederaufbau und dem beruflichen Erfolg des Mannes verpflichtet. Sie sind eingebunden in einen zeitlichen Kontext der 1950 er und 1960 er Jahre mit ihren Zwängen und moralischen Tugendvorstellungen. Sie bewegen sich zwischen Rollenanpassung, Aufopferung, zeitweisem Widerstand und Resignation. Sie versuchen mittels Ordnungsstrategien eine Orientierung in ihr Leben zu bringen. Diese Versuche sind letztlich zum Scheitern verurteilt.Marlen Haushofer ist - wie es aus diesem Essay hervorgeht - nicht die einzige ihrer Generation, die diese verzweifelten Versuche unternimmt. Sie ist eine unbestechliche Chronistin ihrer Zeit, in klarer Sprache beschreibt sie die Brüchigkeit bürgerlicher Fassaden, entlarvt scheinbare Idyllen harmonischen Zusammenlebens.Marlene Krisper ist Marlen Haushofer noch persönlich begegnet und fühlt sich als Angehörige der sogenannten Nachkriegsgeneration aufgrund vieler Parallelitäten als Marlens Anverwandte.