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Klosterleben und Stadtkultur im mittelalterlichen Wien

Zur Architektur religiöser Frauenkommunitäten

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Bereits im 13. Jahrhundert gab es in Wien innerhalb der Stadtmauer vier Frauenkonvente, das Augustiner-Chorfrauenstift St. Jakob auf der Hülben, das Prämonstratenserinnenkloster St. Agnes in der Himmelpforte, das Zisterzienserinnenkloster St. Niklas in der Singerstraße als Filialkloster der Niederlassung vor dem Stubentor und das Dominikanerinnenkloster St. Laurenz am Fleischmarkt. Zwei weitere Niederlassungen waren an wichtigen Fernstraßen vor den Toren der Stadt angesiedelt: Das Zisterzienserinnenkloster St. Maria bei St. Niklas vor dem Stubentor als Mutterkloster der Niederlassung in der Singerstraße und das Kloster St. Maria Magdalena vor dem Schottentor. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden dann noch das Klarissenkloster St. Klara und das Büßerinnenhaus St. Hieronymus gegründet. Damit existierten auf engstem Raum zwei vermeintlich gegensätzliche Lebensformen weibliche Religiosität und Öffentlichkeit - nebeneinander. Doch scheinenKlosterleben und Stadtkultur kein unvereinbarer Gegensatz gewesen zu sein, wie die Rekonstruktion der Gründungsbauten und deren Ausstattung sowie das Alltagsleben der Klosterfrauen zeigen.

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Klosterleben und Stadtkultur im mittelalterlichen Wien, Barbara Schedl

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Klosterleben und Stadtkultur im mittelalterlichen Wien
Podtytuł
Zur Architektur religiöser Frauenkommunitäten
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
408
ISBN10
3706548151
ISBN13
9783706548151
Seria
Opis
Bereits im 13. Jahrhundert gab es in Wien innerhalb der Stadtmauer vier Frauenkonvente, das Augustiner-Chorfrauenstift St. Jakob auf der Hülben, das Prämonstratenserinnenkloster St. Agnes in der Himmelpforte, das Zisterzienserinnenkloster St. Niklas in der Singerstraße als Filialkloster der Niederlassung vor dem Stubentor und das Dominikanerinnenkloster St. Laurenz am Fleischmarkt. Zwei weitere Niederlassungen waren an wichtigen Fernstraßen vor den Toren der Stadt angesiedelt: Das Zisterzienserinnenkloster St. Maria bei St. Niklas vor dem Stubentor als Mutterkloster der Niederlassung in der Singerstraße und das Kloster St. Maria Magdalena vor dem Schottentor. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden dann noch das Klarissenkloster St. Klara und das Büßerinnenhaus St. Hieronymus gegründet. Damit existierten auf engstem Raum zwei vermeintlich gegensätzliche Lebensformen weibliche Religiosität und Öffentlichkeit - nebeneinander. Doch scheinenKlosterleben und Stadtkultur kein unvereinbarer Gegensatz gewesen zu sein, wie die Rekonstruktion der Gründungsbauten und deren Ausstattung sowie das Alltagsleben der Klosterfrauen zeigen.