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Die "realistische Wendung" im Werk von Heinrich Roth

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  • 160 stron
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Heinrich Roth hält 1962 an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „Die realistische Wendung in der pädagogischen Forschung“ und liefert damit das Etikett für einen Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Pädagogik. Carolin Lehberger setzt sich in ihrer Arbeit mit der Rede der ‚realistischen Wendung‘ auseinander. Sie analysiert, dass diese nicht nur als disziplinpolitisches Signal gedacht war, sondern ein differenziertes disziplinäres Problem impliziert, das an den traditionellen Theoriebestand der wissenschaftlichen Pädagogik anknüpft. Gleichzeitig ermöglicht die ‚realistische Wendung‘ eine paradigmatische Erweiterung in Richtung empirisch-sozialwissenschaftlicher Theorien und Wissensbestände. Dabei wird diese Erweiterung der erziehungswissenschaftlichen Forschungsperspektive schließlich in der Umsetzung in empirisch gesicherte Strategien zur Optimierung der Erziehungsverhältnisse an den traditionellen pädagogischen Auftrag zurückgebunden. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird belegt, dass Roth das Programm der ‚realistischen Wendung‘ nach 1962 in seiner wissenschaftlichen Arbeit auf der Ebene der Disziplinstruktur, auf der Ebene der relevanten Theorien und Wissensbestände und auf der Ebene der pädagogischen, didaktischen und bildungspolitischen Konzepte zur Optimierung der Erziehungswirklichkeit umsetzt.

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Die "realistische Wendung" im Werk von Heinrich Roth, Carolin Lehberger

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die "realistische Wendung" im Werk von Heinrich Roth
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
160
ISBN10
3830922027
ISBN13
9783830922025
Seria
Tagi
Opis
Heinrich Roth hält 1962 an der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen seine Antrittsvorlesung mit dem Titel „Die realistische Wendung in der pädagogischen Forschung“ und liefert damit das Etikett für einen Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Pädagogik. Carolin Lehberger setzt sich in ihrer Arbeit mit der Rede der ‚realistischen Wendung‘ auseinander. Sie analysiert, dass diese nicht nur als disziplinpolitisches Signal gedacht war, sondern ein differenziertes disziplinäres Problem impliziert, das an den traditionellen Theoriebestand der wissenschaftlichen Pädagogik anknüpft. Gleichzeitig ermöglicht die ‚realistische Wendung‘ eine paradigmatische Erweiterung in Richtung empirisch-sozialwissenschaftlicher Theorien und Wissensbestände. Dabei wird diese Erweiterung der erziehungswissenschaftlichen Forschungsperspektive schließlich in der Umsetzung in empirisch gesicherte Strategien zur Optimierung der Erziehungsverhältnisse an den traditionellen pädagogischen Auftrag zurückgebunden. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird belegt, dass Roth das Programm der ‚realistischen Wendung‘ nach 1962 in seiner wissenschaftlichen Arbeit auf der Ebene der Disziplinstruktur, auf der Ebene der relevanten Theorien und Wissensbestände und auf der Ebene der pädagogischen, didaktischen und bildungspolitischen Konzepte zur Optimierung der Erziehungswirklichkeit umsetzt.