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"Die Landschaft Bukowina"

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Erst die Folgen des Ersten Weltkrieges mit der Angliederung der Bukowina an das Königreich Rumänien legten die tatsächliche Bedeutung dieses so mit dem Zentrum der Monarchie verflochtenen Kronlandes, das von seiner Brückenstellung profitiert hatte, offen. Das Werden der Region Bukowina an der Peripherie eines europäischen Großreiches vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert und die strukturelle Persistenz kulturlandschaftlicher Charaktereigenschaften sind zentraler Gegenstand dieser Arbeit. Der Brennpunkt liegt dabei in der Analyse raumwirksamer Gestaltungsprozesse sowie ihrer Genese - ausgelöst durch eine sich wandelnde geopolitische Situation. Spätestens seit der Mitte des 19. Jh. erwuchs für die Bukowina eine existentielle Spannung zwischen dessen eigener Positionsfindung, neuer Nationalstaatlichkeit und übergeordneter Ideologie des Gemeinsamen, dem Aufbau regionaler Identitäten, eigenständigem Landesbewusstsein und nationalen Forderungen.^

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"Die Landschaft Bukowina", Kurt Scharr

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Die Landschaft Bukowina"
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
392
ISBN10
3205784634
ISBN13
9783205784630
Seria
Tagi
Opis
Erst die Folgen des Ersten Weltkrieges mit der Angliederung der Bukowina an das Königreich Rumänien legten die tatsächliche Bedeutung dieses so mit dem Zentrum der Monarchie verflochtenen Kronlandes, das von seiner Brückenstellung profitiert hatte, offen. Das Werden der Region Bukowina an der Peripherie eines europäischen Großreiches vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert und die strukturelle Persistenz kulturlandschaftlicher Charaktereigenschaften sind zentraler Gegenstand dieser Arbeit. Der Brennpunkt liegt dabei in der Analyse raumwirksamer Gestaltungsprozesse sowie ihrer Genese - ausgelöst durch eine sich wandelnde geopolitische Situation. Spätestens seit der Mitte des 19. Jh. erwuchs für die Bukowina eine existentielle Spannung zwischen dessen eigener Positionsfindung, neuer Nationalstaatlichkeit und übergeordneter Ideologie des Gemeinsamen, dem Aufbau regionaler Identitäten, eigenständigem Landesbewusstsein und nationalen Forderungen.^