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Südtirol baut und baut und wie in welchem Umfeld?

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Vor dreißig Jahren erschien eine umfassende Untersuchung zur Architekturgeschichte unseres Landes, die neben Jugendstil auch die rationale Architektur während der faschistischen Herrschaft beleuchtet. Diese umfasst nicht nur monumentale Bauten wie das Siegesdenkmal, sondern auch erhaltene Zweckbauten, wie das Freizeitzentrum der Gioventù Italiana von 1936, das nun Teil des EURAC-Komplexes in Bozen ist. Bedeutende Architekten dieser Zeit schufen große Werke, hatten jedoch nur begrenzten Einfluss auf die architektonische Entwicklung, besonders außerhalb der Städte. Die autonomistische Entwicklung stärkte die Gemeinden, wobei früher italienische Gemeindesekretäre dominierend waren. Der Geschmack der deutschsprachigen Südtiroler orientiert sich oft an den Vorlieben der Architekten mit internationaler Ausbildung; über 1000 Architekten und Ingenieure sind in der Region tätig. Die Anzahl kleiner Planungsbüros ist bemerkenswert, und es bleibt abzuwarten, ob sich daraus eine eigenständige Architektur entwickeln kann. Die Arbeit von Paul Preims über die Architektur in Südtirol seit 1900 dokumentiert die Pioniere bis etwa 1980, lässt jedoch die jüngeren Architekten unberücksichtigt. Der frühere Landesrat Alfons Benedikter war für seine strengen Baugenehmigungen bekannt, was nach seinem Rücktritt zu einem Bauboom und Zersiedelung führte. Viele junge Architekten fokussieren sich nur auf Einzelprojekte, während das Denken in städtebauli

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Südtirol baut und baut und wie in welchem Umfeld?, Paul Preims

Język
Rok wydania
2010
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Tytuł
Südtirol baut und baut und wie in welchem Umfeld?
Język
niemiecki
Wydawca
Löwenzahn
Rok wydania
2010
Liczba stron
162
ISBN10
3706624702
ISBN13
9783706624701
Seria
Opis
Vor dreißig Jahren erschien eine umfassende Untersuchung zur Architekturgeschichte unseres Landes, die neben Jugendstil auch die rationale Architektur während der faschistischen Herrschaft beleuchtet. Diese umfasst nicht nur monumentale Bauten wie das Siegesdenkmal, sondern auch erhaltene Zweckbauten, wie das Freizeitzentrum der Gioventù Italiana von 1936, das nun Teil des EURAC-Komplexes in Bozen ist. Bedeutende Architekten dieser Zeit schufen große Werke, hatten jedoch nur begrenzten Einfluss auf die architektonische Entwicklung, besonders außerhalb der Städte. Die autonomistische Entwicklung stärkte die Gemeinden, wobei früher italienische Gemeindesekretäre dominierend waren. Der Geschmack der deutschsprachigen Südtiroler orientiert sich oft an den Vorlieben der Architekten mit internationaler Ausbildung; über 1000 Architekten und Ingenieure sind in der Region tätig. Die Anzahl kleiner Planungsbüros ist bemerkenswert, und es bleibt abzuwarten, ob sich daraus eine eigenständige Architektur entwickeln kann. Die Arbeit von Paul Preims über die Architektur in Südtirol seit 1900 dokumentiert die Pioniere bis etwa 1980, lässt jedoch die jüngeren Architekten unberücksichtigt. Der frühere Landesrat Alfons Benedikter war für seine strengen Baugenehmigungen bekannt, was nach seinem Rücktritt zu einem Bauboom und Zersiedelung führte. Viele junge Architekten fokussieren sich nur auf Einzelprojekte, während das Denken in städtebauli