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Ordnung ins spontane Chaos!

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  • 198 stron
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Die Globalisierung hat viele Gesichter. In Forschung und Öffentlichkeit wird sie dennoch fast ausschließlich ökonomisch gedacht. Die Perspektive der Wirtschaftswissenschaftler beschreibt die Verschmelzung bisheriger Strukturen vor allem mit herkömmlichen Schablonen. Die Folge davon: Globalisierungsprozesse gelten als abstrakt, unplanbar, als spontane Ordnung, als entzögen sie sich zu einem großen Teil aktiver Einflussnahme durch Menschen. Björn Klimek bringt Ordnung in dieses scheinbare spontane Chaos. Er definiert Globalisierung in regulationstheoretischen Kategorien, also als genuin politisch und somit dem menschlichen Handeln unterworfen. Der spontanen Ordnung globaler Märkte setzt er das Moment der aktiven Gestaltung entgegen. Nichts spricht schließlich bei vernünfigter Betrachtung dagegen, die Kapitalströme in geregelte Bahnen zu lenken. Mehr noch, dass Buch fasst aktuelle Diskurse der Regulationstheorie zusammen und versucht insbesondere den Staat in Verbindung zur kapitalistischen Ökonomie adäquat zu erfassen. Globalisierung und die hiermit verbundenen Prozesse werden somit zurückgeholt in den Bereich menschlicher Verantwortung. Daraus ergibt sich eine positive Perspektive, entwickelt der Autor doch ein Modell globaler Gesellschaftlichkeit mit großen emanzipativen Potenzialen.

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Ordnung ins spontane Chaos!, Björn Klimek

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ordnung ins spontane Chaos!
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
198
ISBN10
3828823378
ISBN13
9783828823372
Seria
Tagi
Opis
Die Globalisierung hat viele Gesichter. In Forschung und Öffentlichkeit wird sie dennoch fast ausschließlich ökonomisch gedacht. Die Perspektive der Wirtschaftswissenschaftler beschreibt die Verschmelzung bisheriger Strukturen vor allem mit herkömmlichen Schablonen. Die Folge davon: Globalisierungsprozesse gelten als abstrakt, unplanbar, als spontane Ordnung, als entzögen sie sich zu einem großen Teil aktiver Einflussnahme durch Menschen. Björn Klimek bringt Ordnung in dieses scheinbare spontane Chaos. Er definiert Globalisierung in regulationstheoretischen Kategorien, also als genuin politisch und somit dem menschlichen Handeln unterworfen. Der spontanen Ordnung globaler Märkte setzt er das Moment der aktiven Gestaltung entgegen. Nichts spricht schließlich bei vernünfigter Betrachtung dagegen, die Kapitalströme in geregelte Bahnen zu lenken. Mehr noch, dass Buch fasst aktuelle Diskurse der Regulationstheorie zusammen und versucht insbesondere den Staat in Verbindung zur kapitalistischen Ökonomie adäquat zu erfassen. Globalisierung und die hiermit verbundenen Prozesse werden somit zurückgeholt in den Bereich menschlicher Verantwortung. Daraus ergibt sich eine positive Perspektive, entwickelt der Autor doch ein Modell globaler Gesellschaftlichkeit mit großen emanzipativen Potenzialen.