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Nachdenken über Staat und Recht

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  • 272 strony
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Der Band dokumentiert ein Kolloquium, das die vielfältigen Interessen des geehrten Wissenschaftlers widerspiegelt. Ein Beitrag von Jens Kersten thematisiert die Inschriften am Reichstag und hinterfragt die Formulierung „Dem Deutschen Volke“ im Vergleich zu „Der Bevölkerung“. Rainer Wahl beleuchtet das Verfassungsdenken jenseits des Staates, während Christian Hillgruber die Integration Deutschlands in Europa und das vielschichtige Lissabon-Urteil behandelt, das Dietrich Murswiek während der Tagung erstritt. Dieter Dörr und Heinrich Wilms schreiben über verschiedene Rechtstatsachen, wobei Dörr die Geschichte des Selbstbestimmungsrechts der US-Indianer und die Verschlechterungen unter George W. Bush analysiert. Wilms thematisiert den Persönlichkeitsschutz im Internet und strukturiert die damit verbundenen Herausforderungen. Gertrude Lübbe-Wolff untersucht die Unstimmigkeiten zwischen dem EGMR und dem BVerfG mithilfe eines Korridor-Modells. Philosophische Artikel von Kurt Seelmann und Hartmut Schiedermair vertiefen die Diskussion, wobei Schiedermair aktuelle Rechtsfälle, wie den Folterstreit und technische Überwachung, behandelt und dabei auf klassische Philosophen verweist. Seelmann diskutiert Hegels Vertragstheorie und Hochhuth thematisiert die Beziehung zwischen Juristenhandwerk und Postmoderne. Während das Recht postmoderne Züge aufweist, bleibt die Wissenschaft der Gründlichkeit der Aufklärung verpflichtet, was die „altmodisc

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Nachdenken über Staat und Recht, Martin Hochhuth

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nachdenken über Staat und Recht
Język
niemiecki
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
272
ISBN10
3428131770
ISBN13
9783428131778
Seria
Opis
Der Band dokumentiert ein Kolloquium, das die vielfältigen Interessen des geehrten Wissenschaftlers widerspiegelt. Ein Beitrag von Jens Kersten thematisiert die Inschriften am Reichstag und hinterfragt die Formulierung „Dem Deutschen Volke“ im Vergleich zu „Der Bevölkerung“. Rainer Wahl beleuchtet das Verfassungsdenken jenseits des Staates, während Christian Hillgruber die Integration Deutschlands in Europa und das vielschichtige Lissabon-Urteil behandelt, das Dietrich Murswiek während der Tagung erstritt. Dieter Dörr und Heinrich Wilms schreiben über verschiedene Rechtstatsachen, wobei Dörr die Geschichte des Selbstbestimmungsrechts der US-Indianer und die Verschlechterungen unter George W. Bush analysiert. Wilms thematisiert den Persönlichkeitsschutz im Internet und strukturiert die damit verbundenen Herausforderungen. Gertrude Lübbe-Wolff untersucht die Unstimmigkeiten zwischen dem EGMR und dem BVerfG mithilfe eines Korridor-Modells. Philosophische Artikel von Kurt Seelmann und Hartmut Schiedermair vertiefen die Diskussion, wobei Schiedermair aktuelle Rechtsfälle, wie den Folterstreit und technische Überwachung, behandelt und dabei auf klassische Philosophen verweist. Seelmann diskutiert Hegels Vertragstheorie und Hochhuth thematisiert die Beziehung zwischen Juristenhandwerk und Postmoderne. Während das Recht postmoderne Züge aufweist, bleibt die Wissenschaft der Gründlichkeit der Aufklärung verpflichtet, was die „altmodisc