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Wer nicht 'recht tat', wurde eingesperrt - ohne Gerichtsurteil. Die Beobachter-Spurensuche zu den administrativ Versorgten - einem dunklen Kapitel Schweizer Geschichte. Die 17-jährige Ursula Biondi muss ihr Baby in einem Gefängnis zur Welt bringen, und nur dank ihres erbitterten Widerstands kommt es nicht zur Zwangsadoption. Als der Beobachter diesen Fall aufdeckte, meldeten sich Dutzende weiterer Opfer - Frauen und Männer: Sie alle waren ohne Gerichtsverfahren ins Gefängnis oder in eine Arbeitsanstalt gesteckt worden, administrativ versorgt, wie das damals hiess. Tausende waren betroffen, so schätzt man heute. Behördliche Stempel wie 'Unsittlicher Lebenswandel', 'Liederlichkeit' oder 'arbeitsscheu' genügten für eine Einweisung; wer sich nicht benahm wie erwartet, wurde ohne gerichtliches Urteil eingesperrt. Eine gängige Praxis bis 1981. Die Beobachter-Spurensuche gibt den Betroffenen ein Gesicht, dokumentiert ihren Weg zur Rehabilitierung und fragt, wie sich die Ungerechtigkeiten wiedergutmachen lassen. So entsteht das Bild eines dunklen Kapitels Schweizer Geschichte, das noch nicht lange der Vergangenheit angehört.

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Weggesperrt, Dominique Strebel

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Weggesperrt
Język
niemiecki
Wydawca
Beobachter
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
144
ISBN10
3855694397
ISBN13
9783855694396
Seria
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Wer nicht 'recht tat', wurde eingesperrt - ohne Gerichtsurteil. Die Beobachter-Spurensuche zu den administrativ Versorgten - einem dunklen Kapitel Schweizer Geschichte. Die 17-jährige Ursula Biondi muss ihr Baby in einem Gefängnis zur Welt bringen, und nur dank ihres erbitterten Widerstands kommt es nicht zur Zwangsadoption. Als der Beobachter diesen Fall aufdeckte, meldeten sich Dutzende weiterer Opfer - Frauen und Männer: Sie alle waren ohne Gerichtsverfahren ins Gefängnis oder in eine Arbeitsanstalt gesteckt worden, administrativ versorgt, wie das damals hiess. Tausende waren betroffen, so schätzt man heute. Behördliche Stempel wie 'Unsittlicher Lebenswandel', 'Liederlichkeit' oder 'arbeitsscheu' genügten für eine Einweisung; wer sich nicht benahm wie erwartet, wurde ohne gerichtliches Urteil eingesperrt. Eine gängige Praxis bis 1981. Die Beobachter-Spurensuche gibt den Betroffenen ein Gesicht, dokumentiert ihren Weg zur Rehabilitierung und fragt, wie sich die Ungerechtigkeiten wiedergutmachen lassen. So entsteht das Bild eines dunklen Kapitels Schweizer Geschichte, das noch nicht lange der Vergangenheit angehört.