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Das Arbeitskonzept von Elsa Gindler

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  • 488 stron
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Elsa Gindler (1885-1961) entwickelte in den 20er-Jahren in Berlin zusammen mit Heinrich Jacoby ein Arbeitskonzept, das auf eigener Praxis und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Experimentalpsychologie und Reformpädagogik basierte. In privaten Erwachsenenbildungskursen wurden die Bedingungen für ein produktives Alltagsleben durch bewusste Achtsamkeit erarbeitet. Der Fokus lag auf dem Individuum und dessen Beziehungsmöglichkeiten, mit dem Ziel einer verantwortungsvollen Lebensführung. Gindlers Ansatz zur Bewegungsbildung konkretisiert eine Dimension der heutigen Bildungstheorie von Wolfgang Klafki. Die Geschichte der Gymnastik in Deutschland und ihre Tradition innerhalb der Reformpädagogik werden beleuchtet, einschließlich ihrer französisch-amerikanischen Wurzeln. Gindlers Konzept wird durch die Analyse von Unterrichtsbeschreibungen dreier Kurse aus den Jahren 1927, 1936/37 und 1959 dargestellt, was eine systematische Strukturanalyse und die Entwicklung einer konsistenten Theorie ermöglicht. Ihre improvisatorische Kurspraxis fördert ein prozess- und zielorientiertes Bildungsgeschehen und vermittelt die Freiheit zu unroutiniertem Handeln. Die kritische Würdigung verbindet das Konzept mit der aktuellen Diskussion über Bewegungskompetenz als Bildungsdimension. Erstmals werden Gindlers Übungsheft von 1912, Vorträge und Kursnotizen veröffentlicht, die eine Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit ihrem Werk bieten. Die

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Das Arbeitskonzept von Elsa Gindler, Edith von Arps-Aubert

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Arbeitskonzept von Elsa Gindler
Język
niemiecki
Wydawca
Kovač
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
488
ISBN10
3830052332
ISBN13
9783830052333
Seria
Tagi
Opis
Elsa Gindler (1885-1961) entwickelte in den 20er-Jahren in Berlin zusammen mit Heinrich Jacoby ein Arbeitskonzept, das auf eigener Praxis und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Experimentalpsychologie und Reformpädagogik basierte. In privaten Erwachsenenbildungskursen wurden die Bedingungen für ein produktives Alltagsleben durch bewusste Achtsamkeit erarbeitet. Der Fokus lag auf dem Individuum und dessen Beziehungsmöglichkeiten, mit dem Ziel einer verantwortungsvollen Lebensführung. Gindlers Ansatz zur Bewegungsbildung konkretisiert eine Dimension der heutigen Bildungstheorie von Wolfgang Klafki. Die Geschichte der Gymnastik in Deutschland und ihre Tradition innerhalb der Reformpädagogik werden beleuchtet, einschließlich ihrer französisch-amerikanischen Wurzeln. Gindlers Konzept wird durch die Analyse von Unterrichtsbeschreibungen dreier Kurse aus den Jahren 1927, 1936/37 und 1959 dargestellt, was eine systematische Strukturanalyse und die Entwicklung einer konsistenten Theorie ermöglicht. Ihre improvisatorische Kurspraxis fördert ein prozess- und zielorientiertes Bildungsgeschehen und vermittelt die Freiheit zu unroutiniertem Handeln. Die kritische Würdigung verbindet das Konzept mit der aktuellen Diskussion über Bewegungskompetenz als Bildungsdimension. Erstmals werden Gindlers Übungsheft von 1912, Vorträge und Kursnotizen veröffentlicht, die eine Grundlage für die weitere Auseinandersetzung mit ihrem Werk bieten. Die