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Der Kabarettist als literarischer Orator

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Der literarische Kabarettist Hanns Dieter Hüsch (1925–2005) war bekannt für seinen Sprachwitz und seine Poesie. Als niederrheinischer Heimaterzähler, Gesellschaftskritiker und christlicher Prediger prägte er über fast sechzig Jahre die Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehlandschaft. Hüsch etablierte sich als Humorist und Mahner und wurde in späteren Jahren als „moralische Instanz“ angesehen. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, entwickelte er sich von der Mainzer Studentenbühne bis zu den großen Arenen der Kirchentage und gilt als Wegbereiter der bundesdeutschen Kabarettszene. Michael Welke untersucht die Inszenierungsformen des sich wandelnden Hüsch, der vom Kleinkünstler zum Großprediger wurde, und stellt Verbindungen zwischen diesen Rollen und den zugrunde liegenden Erzählstrategien her. Dies geschieht durch einen poetologisch-rhetorischen Ansatz, der Kunstproduktion, Inszenierungsformen und Sprachhandlungen miteinander verknüpft. Eine Vielzahl historiographischer Hinweise zu Produktionsbedingungen und prägenden Erlebnissen, die Hüsch beeinflussten, ergänzt die Analyse. Diese bedeutende Pionierarbeit ist ein entscheidender Schritt hin zu einer international vergleichenden Geschichtsschreibung des Ersten Weltkrieges und wird wegweisend für zukünftige transnationale Projekte sein.

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Der Kabarettist als literarischer Orator, Michael Welke

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Kabarettist als literarischer Orator
Język
niemiecki
Wydawca
Klartext
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
481
ISBN10
3837504417
ISBN13
9783837504415
Seria
Opis
Der literarische Kabarettist Hanns Dieter Hüsch (1925–2005) war bekannt für seinen Sprachwitz und seine Poesie. Als niederrheinischer Heimaterzähler, Gesellschaftskritiker und christlicher Prediger prägte er über fast sechzig Jahre die Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehlandschaft. Hüsch etablierte sich als Humorist und Mahner und wurde in späteren Jahren als „moralische Instanz“ angesehen. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, entwickelte er sich von der Mainzer Studentenbühne bis zu den großen Arenen der Kirchentage und gilt als Wegbereiter der bundesdeutschen Kabarettszene. Michael Welke untersucht die Inszenierungsformen des sich wandelnden Hüsch, der vom Kleinkünstler zum Großprediger wurde, und stellt Verbindungen zwischen diesen Rollen und den zugrunde liegenden Erzählstrategien her. Dies geschieht durch einen poetologisch-rhetorischen Ansatz, der Kunstproduktion, Inszenierungsformen und Sprachhandlungen miteinander verknüpft. Eine Vielzahl historiographischer Hinweise zu Produktionsbedingungen und prägenden Erlebnissen, die Hüsch beeinflussten, ergänzt die Analyse. Diese bedeutende Pionierarbeit ist ein entscheidender Schritt hin zu einer international vergleichenden Geschichtsschreibung des Ersten Weltkrieges und wird wegweisend für zukünftige transnationale Projekte sein.