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Wachsen!

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  • 224 strony
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Der Untertitel dieses Buches knüpft an Wassily Kandinskys Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ an. Kandinsky forschte nach dem immateriellen Urgrund der Welt, der später in der Quantenmechanik erahnbar wurde. Das „Geistige“ wird hier als offenes Konzept verstanden, das über die bloße Ratio hinaus Verbindendes schafft und sich aus Wissenschaft, Kunst, Erfahrungswissen und spirituellem Wissen ableitet. Das Buch trägt zur aktuellen Wachstumsdebatte bei und erkundet von der Kulturphilosophie und Kunst aus Wege zu einem qualitativen Verständnis von Wachstum. Ein zentraler Gedanke des Ökonomen Ernst F. Schumacher wird aufgegriffen: Vernachlässigt man die „Kultur des inneren Menschen“, bleibt Selbstsucht die dominierende Kraft im Wirtschaftssystem. Die gängigen Strömungen im Diskurs um Nachhaltigkeit befassen sich jedoch kaum mit dieser Kultur und folgen vorwiegend natur- und sozialwissenschaftlichen sowie wirtschaftlichen Prioritäten. Während dies wichtig ist, benötigt Nachhaltigkeit auch eine Seele. Solange das Bewusstsein nicht entwickelt wird, wird alles Handeln nichts Neues bewirken. Hildegard Kurt sucht nach einer Wissenschaft, die über das Intellektuelle hinaus den Menschen in seiner Ganzheit ergreift und fördert. Sie verbindet dieses erweiterte Verständnis von Wissenschaft mit dem von Kunst, was Joseph Beuys mit der Formel „Jeder Mensch ist ein Künstler“ prägte.

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Wachsen!, Hildegard Kurt

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wachsen!
Język
niemiecki
Wydawca
Mayer
Rok wydania
2010
Oprawa
miękka
Liczba stron
224
ISBN10
3867830355
ISBN13
9783867830355
Seria
Opis
Der Untertitel dieses Buches knüpft an Wassily Kandinskys Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ an. Kandinsky forschte nach dem immateriellen Urgrund der Welt, der später in der Quantenmechanik erahnbar wurde. Das „Geistige“ wird hier als offenes Konzept verstanden, das über die bloße Ratio hinaus Verbindendes schafft und sich aus Wissenschaft, Kunst, Erfahrungswissen und spirituellem Wissen ableitet. Das Buch trägt zur aktuellen Wachstumsdebatte bei und erkundet von der Kulturphilosophie und Kunst aus Wege zu einem qualitativen Verständnis von Wachstum. Ein zentraler Gedanke des Ökonomen Ernst F. Schumacher wird aufgegriffen: Vernachlässigt man die „Kultur des inneren Menschen“, bleibt Selbstsucht die dominierende Kraft im Wirtschaftssystem. Die gängigen Strömungen im Diskurs um Nachhaltigkeit befassen sich jedoch kaum mit dieser Kultur und folgen vorwiegend natur- und sozialwissenschaftlichen sowie wirtschaftlichen Prioritäten. Während dies wichtig ist, benötigt Nachhaltigkeit auch eine Seele. Solange das Bewusstsein nicht entwickelt wird, wird alles Handeln nichts Neues bewirken. Hildegard Kurt sucht nach einer Wissenschaft, die über das Intellektuelle hinaus den Menschen in seiner Ganzheit ergreift und fördert. Sie verbindet dieses erweiterte Verständnis von Wissenschaft mit dem von Kunst, was Joseph Beuys mit der Formel „Jeder Mensch ist ein Künstler“ prägte.