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Andererseits

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Erschrocken erkennt eine junge Frau eines Sonntagabends, wie sehr ihr WG- und Single-Leben dem der Kommissare im „Tatort“ ähnelt, und beschließt, nach Neuseeland auszuwandern. Dort arbeitet sie als Fleischerin, Zimmermädchen und Greenpeace-Aktivistin, reist low budget mit skurrilen Typen und entdeckt die melancholischen Seiten des vermeintlichen Paradieses. In achtzehn Reiseerzählungen verbindet die Autorin Autobiografisches mit Anekdoten über Land und Leute. Humorvoll und scharfsinnig schildert sie das Leben einer Ausreißerin in Neuseeland und reflektiert selbstironisch über die Mittzwanziger-Generation, die an traditionellen Lebenswegen scheitert und ihre Suche nach neuen Wegen zum Lebensinhalt erhebt. Therese hingegen spricht ungern mit Menschen und zieht es vor, sie in Tortendiagramme zu pressen. Beziehungen erträgt sie nur, wenn der andere sie nicht braucht, und sie hasst ihren Chef. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, will sie abtreiben, bevor der Zellklumpen ein Gesicht bekommt. Da jedoch niemand ihre Ängste versteht, wird sie Mutter und gibt ihr Bestes. Mit feiner Situationskomik nimmt die Autorin die Erwartungen an Mütter in unserer Gesellschaft aufs Korn und zeichnet das Portrait einer Eigenbrötlerin, deren persönliches Scheitern berührt. Therese wächst einem ans Herz, und man leidet mit ihr, während man sich köstlich amüsiert.

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Andererseits, Sabine Dreßler

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Andererseits
Język
niemiecki
Wydawca
Zwiebook
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
ISBN10
3943451194
ISBN13
9783943451191
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
Therese
Ocena
5 z 5
Opis
Erschrocken erkennt eine junge Frau eines Sonntagabends, wie sehr ihr WG- und Single-Leben dem der Kommissare im „Tatort“ ähnelt, und beschließt, nach Neuseeland auszuwandern. Dort arbeitet sie als Fleischerin, Zimmermädchen und Greenpeace-Aktivistin, reist low budget mit skurrilen Typen und entdeckt die melancholischen Seiten des vermeintlichen Paradieses. In achtzehn Reiseerzählungen verbindet die Autorin Autobiografisches mit Anekdoten über Land und Leute. Humorvoll und scharfsinnig schildert sie das Leben einer Ausreißerin in Neuseeland und reflektiert selbstironisch über die Mittzwanziger-Generation, die an traditionellen Lebenswegen scheitert und ihre Suche nach neuen Wegen zum Lebensinhalt erhebt. Therese hingegen spricht ungern mit Menschen und zieht es vor, sie in Tortendiagramme zu pressen. Beziehungen erträgt sie nur, wenn der andere sie nicht braucht, und sie hasst ihren Chef. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, will sie abtreiben, bevor der Zellklumpen ein Gesicht bekommt. Da jedoch niemand ihre Ängste versteht, wird sie Mutter und gibt ihr Bestes. Mit feiner Situationskomik nimmt die Autorin die Erwartungen an Mütter in unserer Gesellschaft aufs Korn und zeichnet das Portrait einer Eigenbrötlerin, deren persönliches Scheitern berührt. Therese wächst einem ans Herz, und man leidet mit ihr, während man sich köstlich amüsiert.