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Überlebenschance gleich Null

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Zu den 'Wunderwaffen', die das Kriegsglück hätten wenden sollen, gehörte die veraltete Ju 88 der Luftwaffe, umgerüstet für Torpedoeinsätze. Ihr Ziel war es, feindliche Geleitzüge im Mittelmeer, im Kanal und im Eismeer vor Murmansk zu stoppen. Diese Einsätze waren jedoch ein gefährliches Unterfangen, da die feindliche Abwehr überwältigend war. Trotz der hohen Risiken mussten die Flüge durchgeführt werden, was oft in Frustration endete. Bodo Diemer beschreibt in seinem spannenden Erinnerungsbuch, das er 1945 begann, die verheerenden Verluste: Von 44 Torpedofliegerbesatzungen kehrten nur drei zurück, darunter er selbst. Sein letzter Flug am 6. Mai 1945 führte ihn fast in die Gefangenschaft der Engländer in Dänemark. Diemer schildert eindringlich die innere Zerrissenheit der Luftwaffe, die von sinnlosem Mut, Frustration und Selbstbetäubung geprägt war. Der Leser wird in die Einsätze hineingezogen und erlebt die Hochspannung mit. Diemer reflektiert über die Zerstörung und den Verlust, während er sich verraten von den unfähigen Marschällen fühlt, die ihn in die Kapitulation führten. Auch Generalfeldmarschall Sperrle hat seinen grotesken Auftritt in diesem eindrucksvollen Werk.

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Überlebenschance gleich Null, Bodo Diemer

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Überlebenschance gleich Null
Język
niemiecki
Wydawca
Helios
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
322
ISBN10
3869330422
ISBN13
9783869330426
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Zu den 'Wunderwaffen', die das Kriegsglück hätten wenden sollen, gehörte die veraltete Ju 88 der Luftwaffe, umgerüstet für Torpedoeinsätze. Ihr Ziel war es, feindliche Geleitzüge im Mittelmeer, im Kanal und im Eismeer vor Murmansk zu stoppen. Diese Einsätze waren jedoch ein gefährliches Unterfangen, da die feindliche Abwehr überwältigend war. Trotz der hohen Risiken mussten die Flüge durchgeführt werden, was oft in Frustration endete. Bodo Diemer beschreibt in seinem spannenden Erinnerungsbuch, das er 1945 begann, die verheerenden Verluste: Von 44 Torpedofliegerbesatzungen kehrten nur drei zurück, darunter er selbst. Sein letzter Flug am 6. Mai 1945 führte ihn fast in die Gefangenschaft der Engländer in Dänemark. Diemer schildert eindringlich die innere Zerrissenheit der Luftwaffe, die von sinnlosem Mut, Frustration und Selbstbetäubung geprägt war. Der Leser wird in die Einsätze hineingezogen und erlebt die Hochspannung mit. Diemer reflektiert über die Zerstörung und den Verlust, während er sich verraten von den unfähigen Marschällen fühlt, die ihn in die Kapitulation führten. Auch Generalfeldmarschall Sperrle hat seinen grotesken Auftritt in diesem eindrucksvollen Werk.